KITA – ABC

Hier haben wir alle wichtigen Informationen für Sie in alphabetischer Reihenfolge zusammengefasst, damit Sie sich jederzeit in unserer Einrichtung zurecht finden.

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12.00 bis 12.15 Uhr:  Die Kinder mit 25 Std. Betreuungszeitbudget werden von abholberechtigten Personen abgeholt.

14.00 bis 14.15 Uhr:  Die Kinder mit 35 Std. Betreuungszeitbudget werden von abholberechtigten Personen abgeholt.

15.00 bis 15.15 Uhr und 16.00 bis 16.30 Uhr, Freitags nur 15.00 bis 15.15 Uhr: Die Kinder mit 45 Std. Betreuungszeitbudget werden von abholberechtigten Personen abgeholt.

Die Kinder dürfen nur von Personen abgeholt werden, die abholberechtigt sind. Abholberechtigte Personen können die Eltern im Betreuungsvertrag festhalten oder nachträglich durch das Ausfüllen eines Abholberechtigungsformulars bestimmen. Wichtig ist, dass alle abholberechtigte Personen den Mitarbeitern der Kita bekannt sind.

Abholen durch Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Personensorgeberechtigten möglich. Kindern unter 14 Jahren kann grundsätzlich keine Abholberechtigung erteilt werden. Bitte stellen Sie sicher, dass die abholberechtigte Person im Auto einen Kindersitz bereithält.
Der Abschlusskreis ist ein individuell gestaltbares Tagesritual und dient als interner Gruppenabschluss.

Im Abschlusskreis finden die Reflexion des Tages und die Besprechung der nächsten Tage statt. Dadurch bietet sich ein Rahmen für die Partizipation aller Kinder. Weiterhin bietet er gemeinschaftliche Spielmöglichkeiten, Zeit für Feste und deren Wertschätzung (z.B. Geburtstage), Bilderbuchbetrachtungen und die Verabschiedung einzelner Kinder.
In den Gruppen und auch gruppenübergreifend finden regelmäßig Angebote statt. Die Angebote orientieren sich an folgenden Prinzipien:
  • Ganzheitlichkeit (deckt möglichst alle Bildungsbereiche ab)
  • Kleinschrittigkeit
  • Kindorientiert
  • Interessenorientiert
  • Altersorientiert
  • Jahreszeitenorientiert
  • Realitätsnah 
Ein Termin zum Anmeldegespräch kann telefonisch unter 02174- 60782 vereinbart werden.

Im Idealfall nehmen zwei Elternteile (der zweite Erwachsene kann ggf. Oma, Opa, Onkel, Tante, Freund/in etc. sein) und das Kind teil.

Das Anmeldegespräch dauert ca. 1 Stunde und findet in der Regel am Nachmittag statt.

Die Leiterin stellt die Kindertagesstätte vor, nimmt die Anmeldedaten mit einem Elternteil in das EDV System auf und beantwortet Fragen der Eltern.
Während dieser Zeit kann der zweite Erwachsene bereits gemeinsam mit dem Kind in einer Gruppe hospitieren und dort ggf. spielen.
Im Anschluss nehmen Eltern und Kind gemeinsam an einer Hausführung durch die Räumlichkeiten der Kita teil.
Ein Termin zum Anmeldegespräch kann telefonisch unter 02174- 60782 vereinbart werden.

Es nehmen die Familie sowie 2 pädagogische Fachkräfte und die Leiterin der Kindertagesstätte teil. Das Anmeldegespräch dauert ca. 2 Stunden und findet in der Regel am Nachmittag statt.

Die Leiterin nimmt die Anmeldedaten in das EDV System auf. Die Eltern füllen gemeinsam mit einer pädagogischen Fachkraft den umfangreichen Anamnesebogen zur Entwicklung des Kindes aus. Während dieser Zeit spielt das Kind in der Nähe seiner Eltern mit einer weiteren pädagogischen Fachkraft.

Gemeinsam wird der Antrag auf Eingliederungshilfe an das Kreissozialamt gestellt. Auszüge für den FinK Antrag an den LVR werden ebenfalls gemeinsam ausgefüllt und bearbeitet. Im Anschluss nehmen Eltern und Kind gemeinsam an einer Hausführung durch die Räumlichkeiten der Kita teil.
Die Anmeldung Ihres Kindes erfolgt über das Online-Anmeldesystem LittleBird des Rheinisch-Bergischen Kreises. 

Folgen Sie hierfür dem folgenden Link: Anmeldung über LittleBird Wenn Sie bei der Anmeldung Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, erhalten Sie innerhalb von 14 Tagen eine Bestätigungs-Mail, in der Sie aufgefordert werden, mit unserer Einrichtung einen persönlichen Termin zum Kennenlernen zu vereinbaren. 
Die Kinder werden morgens bis spätestens 09:00 Uhr in den Gruppen erwartet. Wir empfehlen, den Kindergarten dazu bis 8:50 Uhr zu erreichen.

Nach 09:00 Uhr eintreffende Kinder können sonst leider an den Morgenrunden nicht teilnehmen. Die Übergabe in die Gruppe kann dann erst wieder um 09:30 Uhr erfolgen. Im Vorfeld abgesprochene Termine sind selbstverständlich von der Regel ausgenommen.

Da die Anzahl der Essenskinder ebenfalls bis spätestens 09:00 Uhr durch die MitarbeiterInnen in der Küche bekannt gegeben werden muss, können später eintreffende Kinder nicht am Mittagessen teilnehmen und müssen an diesem Tag um 12:00 Uhr abgeholt werden. Eine direkte Mitteilung der Eltern in der Küche ist nicht zulässig.
Ausbildungsordnung - sonderpädagogische Förderung

Hier handelt es sich um das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und die Entscheidung über den schulischen Förderort.
Das Verfahren läuft nach allgemeinen Maßgaben ab, die durch eine verbindliche Terminierung und festgelegte Verfahrensabläufe gekennzeichnet sind. Es werden in der Regel eine Regelschulkraft sowie ein Sonderschullehrer beauftragt, durch Beobachtung, standardisierte und informelle Testverfahren den Förderumfang des zukünftigen Schülers festzustellen. Die Erziehungsberechtigten (in der Regel die Eltern) werden über die Einleitung des Verfahrens informiert, angehört und beraten. Zum Abschluss des Verfahrens wird den Erziehungsberechtigten das Ergebnis des Verfahrens vorgestellt wobei der Elternwille eine besondere Würdigung erfährt. Die Beauftragten Sonderschulkräfte sind den betroffenen Eltern zugewandte Ansprechpartner und schaffen so schon vor Schulbeginn möglichst viel Vertrauen. Durch frühzeitige Kommunikation des voraussichtlichen Förderbedarfes des jeweiligen zukünftigen Schülers in den entsprechenden Fach- und Gesamtkonferenzen nach Abschluss des Verfahrens wird frühestmöglich der Grundstein für eine individuell angemessene unterrichtliche und therapeutische Förderung des Schulneulings gelegt.
Jeder Mitarbeiter wird jährlich unterwiesen und quittiert dies mit seiner Unterschrift. Die Arbeitsschutzunterweisung liegt als Dokument auf dem Teamserver und kann jeder Zeit eingesehen werden.
Während dem Weg zur Kindertagesstätte obliegt die Aufsichtspflicht den Eltern. Die Abgabe der Aufsichtspflicht erfolgt nur an abholberechtigte Personen.

Die Aufsichtspflicht wird in der Kindertagesstätte erst übernommen, wenn die Kinder den Mitarbeiterinnen persönlich übergeben wurden. Bitte richten Sie dies auch Personen aus, die das Kind nicht regelmäßig bringen (z.B. Großeltern, Verwandte, Freunde, Nachbarn). Oft ist es wichtig, eine kurze Übergabe mit einer Erzieherin zu besprechen (z. B. wie war die Nacht, wie sind gesundheitliche Befindlichkeiten, gibt es besondere Stimmungslagen oder Geschehnisse, Abweichungen von der Abholzeit etc.). Die Kinder sollten zudem die Möglichkeit haben, sich in Ruhe selbstständig umzuziehen und sich von den Eltern zu verabschieden.
Die Übertragung der Aufsichtspflicht erfolgt nur an abholberechtigte Personen. Eine Abholberechtigung muss schriftlich in der Einrichtung vorliegen. Während Eltern-Kind-Aktionen obliegt die Aufsichtspflicht ebenfalls den Erziehungsberechtigten (siehe auch Eltern-Kind-Aktion).
Ausflüge finden in unserer Einrichtung ganzjährig statt. Es gibt verschiedene Ausflüge für alle Alter- und Entwicklungsstufen, diese finden situationsorientiert statt. Sie sind Gruppenintern und Gruppenübergreifend möglich. Weiterhin bieten unsere Ausflüge vielseitige und vielfältige Umwelterfahrungen (z.B. Einkaufen, Wald, Spielplatz, Zirkus). Darüber hinaus finden jährliche Kooperationsausflüge statt (z.B. Feuerwehr, Umweltmarkt). Durch Hilfsmittel bieten wir eine Teilhabe aller Kinder. Vor dem Verlassen der Kindertagesstätte nehmen wir einen Eintrag in das „Abwesenheit-Buch“ vor. In diesem Buch wird protokolliert wer wann mit welcher Anzahl Kindern wohin unterwegs ist. Des Weiteren nehmen wir immer ein Notfall-Handy und ein Erste-Hilfe-Pack mit.
Bitte nehmen Sie die Aushänge an den Infowänden vor den Gruppen und im Eingangsbereich sowie die „Klammerbriefe“ zu Ihrer persönlichen Information täglich zur Kenntnis.
  • Infowände vor den Gruppen … informieren über gruppeninterne Themen und Termine
  • Elterninfowand im Eingangsbereich … informiert über einrichtungsbezogene Themen und Termine
  • Fensterinfo am Haupteingang … informiert über dringende und aktuelle einrichtungsbezogene Themen und Termine
  • Elternarbeitswand ... hier organisiert und strukturiert sich die gesamte Elternarbeit z. B.Arbeiten zur Vergabe, Stundenstände, Abrechnung …
  • Große Infowand im Eingangsbereich ... hier befinden sich alle allgemeinen Informationen die gesamte Kita betreffend.
  • Schaukasten … informiert die Öffentlichkeit
  • Digitale Bilderrahmen … informieren über das alltägliche, pädagogische Geschehen in den Gruppen.
  • Wir bilden vorrangig Berufspraktikanten im letzten Ausbildungsjahr zur staatlichen Anerkennung aus. Des Weiteren begrüßen wir jederzeit Wochenpraktikanten der Unter- und Oberstufe in der Ausbildung zum/ zur ErzieherIn. Zudem freuen wir uns über freiwillige Praktika z.B. zum Abschluss des Fachabiturs. Schülerpraktikanten zur Berufsorientierung sind ebenfalls herzlich Willkommen. Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten sowie den gewünschten Praktikumszeitraum per eMail mit. Kontaktseite
    Zu unserer Einrichtung gehört ein geräumiges Außengelände mit verschiedenen Kletter- und Wahrnehmungsangeboten.
    - Barrierefrei
    - Nestschaukel (nur in Begleitung einer Fachkraft)
    - Klettergerüst für U3- jährige Kinder
    - Klettergerüst für Ü3- jährige Kinder (nur in Begleitung einer Fachkraft)
    - Kiesbecken
    - Sandkasten
    - Wasser- Matsch- Anlage
    - Haus für Rollenspiele
    - Gerätehaus für Spielmaterialien
    - Außengelände von allen drei Gruppen direkt über eine Terrasse zugänglich
    - Kräuterbeet
    - Rondel beispielsweise für Ballspiele oder Schwungtuch
    - Verschiedene Ebenen und Materialien

     

    Zu unserer Einrichtung gehört ein geräumiges Außengelände mit verschiedenen Kletter- und Wahrnehmungsangeboten. Es finden in jeder Gruppe ein bis zweimal wöchentliche Turnangebote statt. Die Kindertageseinrichtung ist zudem nahe am Wald gelegen und bietet die Möglichkeit für Ausflüge (siehe auch Ausflüge). Die einzelnen Gruppenräume bieten zusätzliche Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote. Zudem bietet die Einrichtung unteranderem Ergotherapie an und kooperiert mit der BTG (Burscheider Turngemeinschaft). Für eine detaillierte Beschreibung des Bildungsbereiches siehe Konzept der Einrichtung. In unserer Kindertagesstätte haben Kinder altersspezifisch und entwicklungsspezifisch Gelegenheit ihre Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Mut zu erfahren. Sie erhalten vielfältige Gelegenheiten zum Schaukeln, Schwingen, Wippen, Rotieren, Springen, Steigen, Klettern, Gleiten, Rollen, Balancieren, Kriechen, Ziehen, Schieben, Heben, Werfen, Fangen, Gehen und Laufen. Die Kinder können durch unser vielseitiges Angebot ihren eigenen Körper wahrnehmen und einschätzen lernen. Weiterhin geht unsere Bewegungserziehung auch immer mit Sprache einher und findet alltagsintegriert statt. Des Weiteren sind wir, durch die vorhandenen Kompetenzen und Kenntnisse im Bereich der Psychomotorik des Teams, in der Lage die Bewegungserziehung mit Fachwissen zu begleiten. Siehe auch Kooperation mit Therapeuten, Ergotherapie und Physiotherapie.
    Der Betreuungsvertrag incl. Anhang sowie dieses „Kita-ABC“ regelt in seiner jeweils gültigen Form die vertragliche Vereinbarung zwischen den Personensorgeberechtigten und der Kindertagesstätte Sterntaler vertreten durch den Vorstand. Erst die Unterzeichnung durch den Träger ist bindend.
    Bevor es zum Abschluss des Betreuungsvertrages kommt, ist eine schriftliche Platzzusage und deren Bestätigung notwendig.
    Die Platzvergabe regelt sich über das Onlineportal „little bird“.
    Siehe auch: Anmeldung
    Bei einer Betreuungszeit von 25 Std. ist eine Betreuung von 7.15 bis 12.15 Uhr vereinbart.

    
Bei einer Betreuungszeit von 35 Std. ist eine Betreuung von 7.15 bis 14.15 Uhr inbegriffen.

    
Bei einer Betreuungszeit von 45 Std. ist eine Betreuung Montags bis Donnerstags von 07.15 bis 16.30 Uhr und Freitags von 07.15 bis 15.15 Uhr durch unser pädagogisches Personal gewährleistet.

    Die Kinder können selbstverständlich auch früher aus der Kita abgeholt werden. Siehe Abholzeiten, Öffnungszeiten
    Die pädagogische Arbeit in unserer Kindertagesstätte ist in erster Linie Beziehungsarbeit. Damit kommt der Qualifizierung unserer Mitarbeiter für unsere Kinder eine entscheidende Bedeutung zu. Unsere Mitarbeiter verfügen über eine gute Kontakt- und Beziehungsfähigkeit, die geprägt ist von Einfühlungsvermögen, Annahme, Akzeptanz und Interesse am Anderen. Sie initiieren und gestalten für die Kinder und deren Familien eine Beziehungsqualität die auf Vertrauen, Offenheit und Transparenz, sowie auf wertschätzenden Umgang aufbaut. Sorgen und Probleme von Kindern und Eltern werden ernstgenommen und sensibel bearbeitet.
    Der Ablösungsprozess vom Elternhaus (siehe auch Eingewöhnung nach dem Berliner Modell) geschieht vorsichtig und ist geprägt durch ein einfühlsames Führen und Motivieren durch die Erzieher.
    Das Kind soll spüren, der Erzieher freut sich auf mich und die Gruppe braucht mich. Aktive Unterstützung Sozialkontakte aufzubauen werden durch eine Methodenvielfalt und sensibles Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes erreicht.
    Deshalb ist uns der Erhalt der Stammgruppe sehr wichtig. Die Stammgruppe bildet den Ausgangspunkt für individuelles Spiel, Freundschaft- und Spielgruppen, die auch Kinder der anderen Gruppen mit einschließt. Die Stammgruppe stellt den Ort da, wo die Kinder ihre erwachsenen Bezugspersonen antreffen, wo sie ihr Fach haben, ihre Schatzkiste, ihre Geburtstagsfeier feiern und wo sie Absprachen treffen. Dort findet das Kind Orientierung und Hilfe. Ein lockerer Tagesablauf gibt dem Kind seine innere Ordnung und Stabilität. So wird die Stammgruppe zum Ort, der dem Kind Sicherheit gibt und Rückzugsmöglichkeit. Es erfährt eine Zugehörigkeit und ein Gemeinschaftsgefühl. Als positive Erfahrungen in der Gemeinschaft sollen die Kinder Gefühle wie Geborgenheit, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Freundschaft erfahren. Je nach Persönlichkeit und Reife ist die Gruppe von unterschiedlich hoher Bedeutung.
    Während der festen Rituale wie Morgenkreis, Abschlusskreis bleibt die Gruppentür geschlossen. Diese Kommunikationskreise ermöglichen den Kindern altersgemäß sowohl an bestimmten Aufgaben, als sich auch an der Planung und Gestaltung des Kindergartenalltages zu beteiligen und mitzubestimmen. Sie lernen eigeninitiativ und selbstverantwortlich mitzugestalten und Verantwortung für sich und Andere zu übernehmen.
    Nach diesen Gruppenaktivitäten öffnet sich die Tür und Besucher anderer Gruppen dürfen teilhaben. Es wird auch in den anderen Räumen des Kindergartens gespielt (Bewegungsraum, Therapieraum, Flure) oder andere Gruppen besucht. Dies eröffnet den Kindern die Möglichkeit neue Spielpartner zu finden und gibt ihnen mehr Raum für die Umsetzung ihrer Ideen.
    Vor jeder der drei Gruppen hängt ein digitaler Bilderrahmen. Die Mitarbeiter der Kita fotografieren regelmäßig Situationen des Kindergartenalltags, die dann auf den Bilderrahmen gezeigt werden. So können Eltern, Geschwister usw. einen Eindruck davon gewinnen, was die Kindergartenkinder in der Einrichtung erleben. Gerade für Eltern von Kindern, die noch nicht sprechen oder zu Hause nichts erzählen möchten, ist es immer wieder schön, das Kind bei verschiedenen Aktivitäten auf den Fotos zu sehen.
    Unser Bildungskonzept orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Nordrhein-Westfalen. Es orientiert sich außerdem an der Vereinbarung zu den Grundsätzen über Bildungsarbeit der Tageseinrichtungen für Kinder – Bildungsvereinbarung NRW sowie an wissenschaftlichen Erkenntnissen. In unserem Bildungsauftrag bearbeiten wir ganzheitlich die zehn verschiedenen Bildungsbereiche.
    Mitmachen möglich machen: Mit dem Bildungspaket bekommen 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche neue Zukunftschancen.
    Wenn Sie leistungsberechtigt nach dem SGB II (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) sind oder Sozialhilfe nach dem SGB XII oder nach § 2 AsylbLG oder Wohngeld oder den Kinderzuschlag nach dem BKGG bekommen, haben auch Ihre Kinder Anspruch auf die Leistungen in Bezug auf Mittagessen in der Kita, Ausflüge mit der Kita, Angebote zu Kultur, Sport und Freizeit.
    Mehr Infos unter www.bildungspaket.bmas.de, beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter 0180 5 / 67 67 21* sowie vor Ort im Jobcenter (bei ALG II oder Sozialgeld) und im Rathaus, im Bürgeramt oder bei der Kreisverwaltung (bei Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder AsylbLG). *Festpreis 14 Cent/Min. aus den Festnetzen und maximal 42 Cent/Min. aus den Mobilfunknetzen.
    Die Grundlage für unsere Bildungsarbeit bildet die gesetzlich geregelte Vorgabe “Mehr Chancen durch Bildung von Anfang an – Entwurf – Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich“ NRW.

    Folgende Bildungsbereiche finden Berücksichtigung:
    - Bewegung
    - Ernährung, Körper und Gesundheit
    - Sprache
    - Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
    - Musisch-ästhetische Bildung
    - Religion und Ethik
    - Mathematische Bildung
    - Naturwissenschaftlich-technische Bildung
    - Ökologische Bildung
    - Medien
    Die Verpflichtung zur Bildungsdokumentation regeln die gesetzlichen Vorgaben des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Nordrhein-Westfalen.
    Jedes Kind gestaltet sein eigenes Portfolio. In diesem Ordner befinden sich wichtige Entwicklungsschritte, die das Kind im Kindergartenalltag geht. Diese werden teilweise auch mit Fotomaterial dargestellt. Jeder Bildungsbereich, sowie für das Kind wichtige Ereignisse (z.B. Geburtstag, Ausflüge), bearbeitete Themen und Projekte sowie neu Erlerntes wird in regelmäßigen Abständen dokumentiert. Die Kinder haben die Möglichkeit mit Hilfe einer pädagogischen Fachkraft ihre Mappe mitzugestalten und anzuschauen.
    In unserer Kita finden eine jährliche Feuerlöschübung sowie eine Unterweisungen zum Brandschutz für die Mitarbeiter statt. Für die Kinder bieten wir jährlich eine Brandschutzwoche an, bei der die Vorschulkinder einen Ausflug zur Feuerwehr unternehmen und die Feuerwehrleute uns in der Kita besuchen. Jedes Quartal findet eine Feueralarmprobe mit Evakuierungsübung für alle Kinder und Mitarbeiter statt und im Alltag üben wir den sicheren Umgang mit offenem Feuer.
    Wir betrachten christliche Feste als Kulturgut, daher feiern wir St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Karneval, Ostern und Erntedank. Liedgut mit christlichen Inhalten ist uns ebenfalls ein Selbstverständnis. Gottesdienste oder Gebete hingegen finden 
grundsätzlich nicht statt.
    Die Kinder werden morgens bis spätestens 09:00 Uhr in den Gruppen erwartet. Wir empfehlen, den Kindergarten dazu bis 08:50 Uhr zu erreichen.
    Nach 09:00 Uhr eintreffende Kinder können an den Morgenrunden nicht teilnehmen. Die Übergabe in die Gruppe kann dann erst wieder zu 09:30 Uhr erfolgen. Im Vorfeld abgesprochene Termine sind selbstverständlich von der Regel ausgenommen.
    Da die Anzahl der Essenskinder ebenfalls bis spätestens 09:00 Uhr durch die MitarbeiterInnen in der Küche bekannt gegeben werden muss, können später eintreffende Kinder nicht am Mittagessen teilnehmen und müssen an diesem Tag um 12:00 Uhr abgeholt werden. Eine direkte Mitteilung der Eltern in der Küche ist nicht zulässig.
    In unserer Einrichtung werden die Kinder, wenn sie ankommen persönlich empfangen und begrüßt. Dabei werden z.B. Schwierigkeiten in der Trennung akzeptiert und die Kinder von unserem pädagogischen Fachpersonal unterstützt sich von den Eltern zu lösen. Gemeinsam werden dann die Eltern verabschiedet. Die Eltern haben die Möglichkeit eine kurze Zeit in der Gruppe zu verweilen und ihr Kind angemessen zu verabschieden.
    Zudem bietet die Bringsituation den Rahmen für kurze Tür und Angel Gespräche, in denen kleine Anliegen (z.B. Abholberechtigungen) angesprochen werden können oder Termine vereinbart werden können. Dieser Austausch sollte nicht länger als ca. drei bis vier Minuten dauern. Durch diese Art des Austausches ermöglichen wir den Eltern in Abholsituationen über das Tagesgeschehen und die Aktivitäten ihres Kindes informiert zu werden.

    C

    … hier gibt es keine Inhalte

    D

    Jede Person, die in der Kindertagesstätte Sterntaler in jeglicher Form mit personenbezogenen Daten umgeht, erklärt sich durch Kenntnisnahme und Unterschrift mit dem einrichtungsinternen Datenschutzkonzept einverstanden. Dies regelt unter anderem z. B.: Personenbezogene Daten werden in keinem Fall ohne Einverständnis des Betroffenen mit Außenstehenden geteilt. Personenbezogene Daten werden nicht per Email versandt und nicht im Internet veröffentlicht.

    Der Elternbeirat erstellt in jedem Jahr eine Kontaktliste, in die Sie sich freiwillig eintragen können. Somit wird z.B. das Verabreden der Kinder untereinander erleichtert.

    MitarbeiterInnen dürfen Eltern keine Auskunft bzgl. der Abwesenheit anderer MitarbeiterInnen geben. In der Regel fehlen MitarbeiterInnen auf Grund von Urlaub, Fortbildung oder Erkrankung. Informationen zu Langzeiterkrankungen, Schwangerschaft oder Todesfällen fallen unter den Datenschutz. Wir bitten höflich um Diskretion.

    E

    Unsere Einrichtung bietet die Möglichkeit ehrenamtlich tätig zu werden. Gerne dürfen sich Ehrenamtler bei uns melden, um Tätigkeiten wie z.B. Vorlesen, Basteln oder Ähnliches anzubieten.

    Darüber hinaus ist die Mitgliedschaft in unserem Vorstand ehrenamtlich. Siehe auch Gremienarbeit.
    Es ist uns besonders wichtig die Eingewöhnungszeit für Kind und Eltern so angenehm und individuell wie möglich zu gestalten. Die Eingewöhnung bildet die Grundlage der vertrauensvollen Beziehung, die über Jahre Bestand haben muss. Hier lehnen wir uns an das bewährte „Berliner Eingewöhnungsmodell“ an (siehe Downloadbereich der Homepage).
    In unserer Einrichtung gibt es täglich ein frisches Frühstücksbuffet, sowie ebenfalls frisch zubereitetes Mittagessen. Die Speisen sind ausgewogen und gesund. Wir achten auf regionale Einkäufe und saisonbedingte Lebensmittel. Individualitäten (z.B. Allergien, Unverträglichkeiten usw.) werden berücksichtigt. Das wöchentliche gemeinsame Frühstück bietet jeder Gruppe eine vielseitige Auswahl. Des Weiteren achten wir auf die Hygiene der Kinder (siehe auch Hygiene) und bieten kindgerechte Gesundheitsprophylaxe (z.B. Zahnputzfee, Zähne putzen) an. Als Getränke bieten wir Wasser und ungesüßte Tees an.
    sind von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich (situationsorientiert). Sie finden 2 mal jährlich in allen Gruppen statt (Termine dazu finden Sie auf dem Jahresplaner):

    • Bastelnachmittage z.B. Laternen basteln
    • Singkreise (St. Martin oder Weihnachten in der Turnhalle)
    • Ausflüge, dort liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern
    • Gruppenabschlussfest
    • St. Martinsfest
    • Frühjahrsfrühstück
    • Frühjahrsbastelnachmittag
    • Sommer- oder Herbstfest
    • Siehe auch Feste/ Feiern und siehe Ausflüge
    Wir bieten unterschiedliche Themenbereiche als Abendveranstaltung an. Zum Beispiel:
  • Elternabend für Eltern der Warteliste zum Kennenlernen der Einrichtung
  • erster Abend für neue Eltern der Neuaufnahmen
  • Elternabend zur Erläuterung der Konzeption
  • Elternversammlung und Wahl des Elternbeirates
  • Themenelternabend zum Beispiel zu den Themen „Schulfähigkeit“, „Wege aus der Brüllfalle“, „Kindliche Entwicklung und Medien“ …
  • Papilio Elternseminare zu kindorientierten Maßnahmen
  • Mitgliederversammlung
  • Mit der Aufnahme in unsere Elterninitiative erklären sich die Eltern damit einverstanden und bereit Elternarbeit zu verrichten. Diese Arbeiten können in Form von Patenschaften (z.B. Einkaufspaten, Rasenmähen usw.), Gremienarbeit oder Arbeitsstunden abgeleistet werden. In einem Kindergartenjahr sind insgesamt 18 Stunden durch Erziehungsberechtigte zu leisten. Diese sind aufgeteilt in 12 Innen- und sechs Außenstunden.
    In einem Kindergartenjahr gibt es zusätzlich vier Gartenaktionen, in denen die Erziehungsberechtigen ihre Stunden ableisten können. Nicht geleistete Elternarbeitsstunden oder verspätete Zahlungseingänge sind Vertragsbrüche und führen zur Kündigung des Betreuungsvertrages. In Ausnahmefällen können Individuallösungen mit dem Träger vereinbart werden. Ausführliche Informationen zur Elternarbeit entnehmen Sie bitte dem Betreuungsvertrag.
    Alle Gremien der Elternmitwirkung, so auch der Elternbeirat, sollen die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und dem pädagogischen Personal sowie das Interesse der Eltern für die Arbeit der Einrichtung fördern.
    Die Aufgaben des Elternbeirates bemessen sich an den Regelungen im Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (§ 9 (4) Kinderbildungsgesetz – KiBiz und dem Ersten KiBiz-Änderungsgesetz).
    Der Elternbeirat vertritt insbesondere die Interessen der Elternschaft gegenüber dem Träger und der Leitung der Einrichtung. Dabei hat er auch die besonderen Interessen von Kindern mit Behinderungen in der Einrichtung und deren Eltern angemessen zu berücksichtigen.
    Darüber hinaus gilt die aktuelle Fassung der Aufgabenbeschreibung für den Elternbeirat.
    Die Elternberatung kann in unterschiedlichen Formen stattfinden. So zum Beispiel im Anamnesegespräch, im Entwicklungsgespräch, im terminierten Elterngespräch oder im spontanen Tür- und Angelgespräch.
    Wir sehen die uns anvertrauten Kinder immer im Kontext ihrer primären Lebensbeziehungen. Jedes aufgenommene Kind bringt seine Erfahrungen und Erlebnisse aus seinem familiären Lebensumfeld mit und trägt die Erfahrungen aus der Einrichtung mit nach Hause. Alle Personen, die in der Tagesstätte zusammenkommen, stehen in Wechselwirkung miteinander.
    Das bedeutet, dass wir als Kindertageseinrichtung für die ganze Familie offen sind. In Anamnesegesprächen erfahren wir die Geschichte des Kindes von der Schwangerschaft bis zur Aufnahme in den Kindergarten. Wir hören von Problemen, Ängsten, Verfolgen die Entwicklungsprozesse des Kindes mit, seine gesundheitliche Situation und erfahren von Erwartungen und Ängsten der Eltern. Diese Offenheit, Kooperation und Transparenz sind Elemente der pädagogischen Arbeit und verfolgen das Ziel, Familien zu verstehen, zu unterstützen und deren eigene Kräfte zu mobilisieren.
    Wir verstehen Eltern als Bildungs- und Erziehungspartner.
    Unser Elterncafe bietet die Möglichkeit sich nach Verabschiedung des Kindes bei einem Kaffee in Ruhe mit anderen Eltern auszutauschen oder einfach noch etwas zu verweilen. Es steht den Eltern jederzeit mit Absprache zur Verfügung. Zudem bietet das Elterncafe Raum für Beratungs- und Austauschgespräche, sowie für Elterninterne Veranstaltungen wie z.B. Elternbeiratssitzung, Vorbereitungszeiten der Eltern…). Ebenfalls nutzen wir den Raum für unsere Vorschulpädagogik.
    Informationen zu Mitgliedschaft, Vorstandstätigkeit, Gremienarbeit, Elternmitwirkung, Elternarbeit, Beiträgen und Gebühren sowie die Satzung entnehmen Sie bitte unserer Homepage.
    Durch unterschiedliche Materialien und Bildungsangebote erhalten die Kinder die Möglichkeit alltagsintegriert verschiedene Sinneserfahrungen zu erleben und ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen.
    Wir bieten den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit 1 x je Kindergartenjahr Entwicklungsgespräche über ihr Kind in Anspruch zu nehmen. Darin wird die allgemeine Entwicklung des Kindes in der Kindertagesstätte thematisiert und den Eltern ein Rahmen geboten Probleme, Auffälligkeiten oder ähnliches anzusprechen.
    Die Termine finden am Nachmittag statt und dauern eine Zeitstunde. Anwesend sind in der Regel eine Mitarbeiterin der Gruppe, die das Gespräch moderiert sowie eine weitere Mitarbeiterin, die ein Gesprächsprotokoll anfertigt. Dieses Protokoll wird im Anschluss an das Gespräch von allen Teilnehmenden unterschrieben und wird am Ende der Kindergartenzeit an die Eltern ausgehändigt. Das nicht Wahrnehmen oder Absagen eines Termins zeichnen Sie mit Ihrer Unterschrift ab.
    Wir verstehen Eltern und Erziehungsberechtigte als wichtige Bildungs- und Erziehungspartner. Eltern und Erzieherin stehen in unserer Kindertagesstätte in ständiger kommunikativer Wechselwirkung zueinander. Die Eltern gelten als Spezialisten für ihr Kind. Weiterhin finden wir pädagogische Arbeit ist in erster Linie Beziehungsarbeit. Zudem werden Sorgen und Probleme von Eltern und Kindern ernstgenommen und gemeinsam sensibel bearbeitet. Um die Entwicklung des Kindes optimal zu begleiten, ist es wichtig, dass die GruppenmitarbeiterInnen über besondere Ereignisse in der Familie zum Beispiel Albträume, Arbeitsplatzveränderung, Arztbesuche, neues Haustier, Schwangerschaft, Todesfall, Trennung, Umzug, Veränderung des Schlafrhythmus oder Ähnliches informiert werden. Eltern können Informationen zum Kindergartenalltag und die Entwicklung ihres Kindes in Tür- und Angelgesprächen sowie terminierten Entwicklungsgesprächen einholen. Die Entwicklungsdokumentation ist jederzeit einsehbar.
    Wir verfolgen das Ziel unsere Familien zu verstehen, zu unterstützen und deren eigene Kräfte zu mobilisieren. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit für Eltern zum gegenseitigen Austausch und kennenlernen (siehe auch Elterncafe) und stehen in Kooperation zur Elternberatungsstelle (z.B. zum Thema Trennung, Scheidung usw.). Weiterhin stellen wir beispielsweise auch Kontakt zur Frühförderstelle, psychologischen Beratungsstelle, Starke Eltern- Starke Kinder, Kinderschutzbund her.
    Das Fehlen des Kindes auf Grund von Erkrankung ist umgehend in der Kindertagesstätte zu melden. Bei meldepflichtigen Erkrankungen (Liste siehe Anhang Betreuungsvertrag) darf das Kind die Gemeinschaftseinrichtung erst wieder nach Vorlage eines ärztlichen Attestes besuchen. Stellen die MitarbeiterInnen Wesensveränderung, erhöhte Temperatur, Erkältungssymptome sowie Anzeichen von Durchfall, Erbrechen, Hautirritationen, Bindehautentzündung, Nissen von Kopfläusen oder Ähnliches fest, muss das Kind umgehend aus der Kindertagesstätte abgeholt werden. Die Erreichbarkeit der Personensorgeberechtigten muss durch das sofortige Aktualisieren der eigenen Rufnummern sowie durch die Angabe von mindestens drei Notfallkontakten gewährleistet sein. Bei Fieber, Durchfall oder Erbrechen darf das Kind die Kindertagesstätte frühestens 24 Stunden nach dem letzten Symptom wieder besuchen. Wir unterstützen jedoch die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, dem Kind 48 Stunden Genesungszeit zu ermöglichen. Kinder, denen fiebersenkende Medikamente verabreicht wurden, dürfen in der Kindertagesstätte nicht betreut werden.

    F

    Im Laufe des Kindergartenjahrs feiern wir viele Feste, so feiern die Kinder in ihren Gruppen gemeinsam Karneval, Ostern, Geburtstage, den letzten Kindergartentag usw..

    Die Kinder aus allen drei Gruppen treffen sich 4x im Jahr zum Jahreszeiten begrüßen, zur Vorschulübernachtung, Mitarbeiterjubiläum usw..

    Gemeinsam mit Eltern und Kindern treffen wir uns zur Wichtelwerkstatt und zum Adventssingen. Wir feiern mit der gesamten Einrichtung St. Martin, 2x im Jahr ein Gruppenfest und regelmäßig ein größeres Fest.
    Förderung für Kinder mit Behinderung in Tageseinrichtungen

    Der Träger der Kindertagesstätte kann für jedes Inklusionskind zusätzliche Pauschalen  in Höhe von 5.000 € für Mehraufwand beim LVR beantragen. Diese Pauschale ist für zusätzliches Personal sowie für die Reduzierung der Anzahl Kinder in der jeweiligen Gruppe zu verwenden. Somit wird für die Kinder ein höherer Personalschlüssel und somit Fördermöglichkeiten gewährleistet.

    Der umfangreiche Antrag wird in Abstimmung mit den Eltern ausgefüllt und von den Eltern und Träger unterschrieben.
    Der Flur dient als zusätzlicher Spielbereich. Bitte achten Sie darauf, dass Kinder im Flur nicht rennen sondern immer langsam gehen.
    Durch das Beobachten und die Dokumentation des Entwicklungsverlaufes des Kindes ist es möglich speziellen Förderbedarf festzustellen. Es findet ein Austausch im Mitarbeiterteam sowie mit den Eltern statt. Ggf. wird in Zusammenarbeit mit externen Therapeuten ein individuelles Förderangebot entwickelt.
    Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter erklärt sich arbeitsvertraglich zur Fortbildung bereit. Die für Fortbildung zur Verfügung stehenden Mittel regelt der jeweilige Haushaltsplan der Elterninitiative.
    Themenwünsche sowie Terminwünsche werden mit der Leiterin bzw. dem Personalvorstand abgestimmt und orientieren sich an der aktuellen pädagogischen Praxis. In der Regel werden Mitarbeiter für 5 Tage jährlich zur Fortbildung freigestellt.
    Eine Teilnahmebescheinigung dient als Nachweis.
    Nach Möglichkeit werden alle Mitarbeiter in „Papilio – Gewalt- und Suchtprävention“ geschult.
    Jede Gruppe verfügt über eine digitale Kamera.

    Grundsätzlich dürfen in der Kindertagesstätte und auch Außerhalb keine Foto- und Filmaufnahmen von Kindern mit privaten Geräten erstellt werden, sofern die Aufsichtspflicht nicht bei den Personensorgeberechtigten liegt.
    In der Kindertagesstätte Sterntaler fotografieren und filmen wir die Kinder zu verschiedenen Anlässen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Bilder als Erinnerungsstücke und zur Dokumentation die nicht öffentlich zugänglich gemacht, vervielfältigt oder anderweitig verbreitet werden dürfen. Die Kinder werden nie unbekleidet fotografiert oder gefilmt.
    Alle Aufnahmen dienen einrichtungsbezogenen Zwecken und werden spätestens am Ende der Kindergartenzeit den Erziehungsberechtigten ausgehändigt.
    Einmal im Jahr wird ein professioneller Fotograf in den Kindergarten eingeladen. Die Kinder werden einzeln sowie in ihren Gruppen fotografiert. Eltern können die Fotomappen zu den jeweiligen Konditionen des Anbieters erwerben.
    Freispiel umfasst die Möglichkeit, dass Kindern den Spielort, den Spielinhalt, den Spielpartner sowie den zeitlichen Umfang des Spieles frei wählen.
    In dieser Zeit können Kinder ihren Ideen freier nachgehen als in der übrigen Zeit in der Einrichtung, da dort häufig Angebote und Strukturen von pädagogischem Personal angeleitet werden.

    Wo findet Freispiel statt:

  • Rollenspielbereich
  • Konstruktionsbereich
  • Außengelände
  • Flurbereich
  • Kreativitätsbereich
  • Neben- und Gruppenraum
  • Das Frühdienstpersonal erscheint um 7:10 Uhr, um alle Türen aufzuschließen und die Frühdienstgruppe ansprechend vorzubereiten, damit sich die Kinder wohl fühlen können.
    Der Frühdienst findet von 7:15 Uhr bis 8:00 Uhr in der Sonnengruppe statt. Er wird von zwei MitarbeiterInnen betreut, die einem Dienstplan folgend wechseln.
    Im Frühdienst haben die Kinder die Möglichkeit, ruhig in den Tag zu starten und bei Bedarf auch schon zu frühstücken.
    Um 8:00 Uhr werden die Kinder von ihrem jeweiligen Gruppenpersonal abgeholt.
    In der Gruppe wird das Frühstück gemeinsam mit den Kindern vorbereitet.

    Das Frühstücksbuffet ergibt sich aus frischen und haltbaren Lebensmittelspenden der Eltern und wird morgens gemeinsam mit den Kindern in der Gruppe zubereitet. So gewährleisten wir ein einheitliches Angebot für Alle in der Gruppe. Die Kinder haben die Möglichkeit sich in der Selbständigkeit bei der Zubereitung ihrer Mahlzeit zu üben. Sie wählen den Zeitpunkt (im Rahmen von 07:30 – 10:15 Uhr) und die Gesellschaft für ihr Frühstück selbst. Beratung und Hilfestellung erfolgt als selbstverständliches Angebot durch unsere Mitarbeiter. Einmal wöchentlich findet ein gemeinsames Frühstück auf Gruppenebene statt.

    Wir achten darauf, dass das Frühstück abwechslungsreich und ausgewogen ist (z.B. durch verschiedene Obst-, Brot,- oder Gemüsesorten). An ausgewählten Tagen werden auch Müsli und Cornflakes angeboten. Bei Wurstprodukten achten wir darauf, dass kein Schweinefleisch angeboten wird.

    Eine pädagogische Fachkraft begleitet die Frühstückssituation.

    
 An der Postklammer am Garderobenplatz des Kindes finden Sie bis zu 2x je Woche die Bitte, etwas für das Frühstücksbuffet für die gesamte Gruppe mitzubringen. Bitte achten Sie genau darauf, dass alle Lebensmittel original verpackt und ungeöffnet sind und dem Haltbarkeitsdatum entsprechen. Die Frühstückskärtchen sollten nicht ohne Absprache mit dem Gruppenteam getauscht werden.
    Für Ihren Beitrag danken wir herzlich!

    G

    Jedem Kind wird ein durch sein „Zeichen“ gekennzeichneter Garderobenplatz zugewiesen. Hier werden zum Beispiel Jacke, Schuhe, Regenkleidung, Turnbeutel, Hausschuhe, Sonnenhut, Schal, Mütze und Handschuhe verwahrt. Alle Kleidungsstücke müssen mit Vor- und Nachnamen des Kindes gekennzeichnet und der jeweiligen Jahreszeit entsprechend angepasst werden. Die Turnkleidung muss mindestens einmal je Monat gewaschen werden. Auch das regelmäßige Überprüfen der Konfektionsgrößen ist unerlässlich. Dies gilt ebenso für die Kleidung in den Wechselwäschekisten. Eltern tragen Sorge dafür, dass beim Abholen alle persönlichen Kleidungsstücke des Kindes ordnungsgemäß am Platz vorhanden sind. Dies gilt besonders für die Hausschuhe. Für Garderobe kann keine Haftung übernommen werden.
    Fachliteratur und Lernprogramme der DGS (Deutsche Gebärdensprache) für die Mitarbeiter sind vorhanden, einige Mitarbeiter verfügen über einen größeren Wortschatz. Im Alltag, auch bei Liedern und Fingerspielen sowie Bilderbüchern, wird die verbale Kommunikation überwiegend durch die DGS unterstützt. Alle Mitarbeiter und Kinder der Mondgruppe haben Gebärdennamen.
    - Jede Gruppe des Kindergartens hat ihren eigenen individuell gestalteten Geburtstagskalender.
    - Der Kalender führt alle Mitglieder der Gruppe (pädagogisches Personal und Kinder) und zeigt anschaulich deren Alter.
    - Durch ein Foto des Kindes ist für jeden ersichtlich, um welches Kind es sich handelt.
    - Die Geburtstagskalender können nach einigen Jahren ausgetauscht oder neu gestaltet werden
    Unsere Einrichtung ist eine dreigruppige Kindertagesstätte (Sonnen-, Mond- und Sternengruppe).

    Jedes Kind, das unsere Einrichtung besucht, hat eine feste Gruppe, zu der er/ sie sich zugehörig fühlt. Diese Gruppe wird den Eltern beim ersten Elternabend mitgeteilt.

    Die Gruppenstruktur bildet sich nach Alter, Geschlechtergleichgewicht und Inklusionsplätzen.

    Die Gruppenzugehörigkeit schließt aber nicht, dass Besuchen anderer Gruppen aus. So kommt es immer wieder vor, dass sich die Kinder zum Spielen verabreden und so mal die eine oder andere Gruppe besuchen.

    Es kann vorkommen, dass Kinder die Gruppe wechseln, wenn beispielsweise in der Stammgruppe keine passenden Spielpartner sind, Kinder neue Herausforderungen brauchen oder Kinder täglich in Konkurrenzverhalten fallen.

    H

    Interessierte Eltern und Gäste sind herzlich eingeladen unsere Kita kennen zu lernen. Die Hausführung findet außerdem immer im Rahmen des terminierten Anmeldegespräches statt. Hier lernen Sie die Räumlichkeiten der Kita mit Sinn und Zweck sowie den pädagogischen Möglichkeiten kennen.
    Besonders schön ist es, wenn Ihr Kind sich in unseren Räumen aufhält und Sie erkennen können, ob es sich bei uns wohlfühlt.
    Es ist wichtig, dass die Kinder gut sitzende Hausschuhe an den Füßen tragen. Diese sollten eine rutschfeste Sohle haben. Die Kinder müssen in der Lage sein, die Hausschuhe selbstständig an- und auszuziehen. Es ist wichtig, dass regelmäßig kontrolliert wird, ob die Hausschuhe noch passen.
    Unsere Einrichtung bietet Jedem, der uns, unsere Einrichtung und unsere Arbeit kennenlernen möchte die Möglichkeit hier zu hospitieren. Dazu ist eine vorherige Absprache und Bewerbung notwendig.
    Um dem von den Behörden vorgegebenen Hygienestandard zu entsprechen und Erkrankungen zu vermeiden, achten wir auf eine möglichst keimarme Umgebung. Dazu gehört das regelmäßige Desinfizieren, Austauschen und Waschen von Textilien sowie das Tragen von Einmalhandschuhen z.B. beim Wickeln, der Wundversorgung oder der Essenszubereitung.

    I

    Alle Personensorgeberechtigten unterzeichnen die Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gem. § 34 Abs. 5 S. 2 des Infektionsschutzgesetzes für Gemeinschaftseinrichtungen (Kindergärten).

    Das Infektionsschutzgesetz schreibt zum Beispiel vor, dass ein Kind nicht in den Kindergarten, die Schule oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung gehen darf, wenn es an bestimmten Infektionskrankheiten erkrankt ist oder ein entsprechender Krankheitsverdacht besteht.

    Bei manchen besonders schwerwiegenden Infektionskrankheiten muss das Kind bereits dann zu Hause bleiben, wenn eine andere Person im Haushalt erkrankt ist oder der Verdacht auf eine dieser Infektionskrankheiten besteht.
    Ist Ihr Kind ausreichend geimpft, kann das Gesundheitsamt darauf verzichten, ein Besuchsverbot für die Gemeinschaftseinrichtung auszusprechen.

    Das Infektionsschutzgesetz regelt außerdem die Mitteilungspflicht.
    Falls bei Ihrem Kind ein Besuchsverbot besteht, informieren Sie uns bitte unverzüglich darüber und über die vorliegende Krankheit. Dazu sind Sie gesetzlich verpflichtet und tragen dazu bei, dass wir zusammen mit dem Gesundheitsamt die notwendigen Maßnahmen gegen eine Weiterverbreitung ergreifen können.
    Ein meldepflichtig erkranktes Kind darf die Gemeinschaftseinrichtung erst nach Vorlage eines ärztlichen Attestes mit der Bestätigung „frei von ansteckenden Erkrankungen“ besuchen.

    Des Weiteren regelt das Infektionsschutzgesetz die Vorbeugung ansteckender Krankheiten. Gemeinschaftseinrichtungen sind nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, über allgemeine Möglichkeiten zur Vorbeugung ansteckender Krankheiten aufzuklären.

    Das Infektionsschutzgesetz ist selbstverständlich ebenso für alle Mitarbeiter eine verbindliche Regelung und stützt unter Anderem den Arbeitsschutz (siehe auch: Mitarbeiterunterweisungen)
    Bitte nehmen Sie die Aushänge an den Infowänden vor den Gruppen und im Eingangsbereich sowie die „Klammerbriefe“ zu Ihrer persönlichen Information täglich zur Kenntnis.
    Als inklusive Einrichtung versuchen wir gerade dem unterschiedlichen Entwicklungsstand der uns anvertrauten Kinder gerecht zu werden und eine Inklusion jedes einzelnen Kindes zu ermöglichen.

    Wir geben den Kindern die Möglichkeit sich gemeinsam zu entwickeln und zusammen den Alltag zu beschreiten.

    Um den Kindern die bestmögliche Förderung zu ermöglichen arbeiten wir mit unseren Kooperationspraxen (Logo-, Ergo- und Physiotherapiepraxen) und den Schulen eng zusammen. Dadurch können wir gezielt an den Stärken der Kinder ansetzen, sie gezielt fördern und in ihrem Entwicklungsprozess begleiten.

    Inklusion bedeutet für uns das Bilden einer Einheit. Unser Ziel ist es, den Kindern die Sicherheit zu geben, sich selbst und andere als „wertvoll“ annehmen zu können. Inklusion gelingt immer dann, wenn Menschen ohne Behinderung es als selbstverständlich ansehen, mit Behinderten gemeinsam zu leben und zu arbeiten. Dieses Denken sollte bereits im Kleinkindalter gefördert werden.

    In den Gruppen werden alle pädagogischen Angebote, die Räumlichkeiten sowie Materialien so ausgewählt, dass alle Kinder gleichermaßen daran Freude haben.

    Unsere Kita ist vom Grundriss so aufgebaut, dass sie barrierefrei und somit behindertengerecht ist.

    J

    Das Kindergartenjahr orientiert sich teilweise an bestimmten, immer wiederkehrenden Ritualen und Festen, z.B. Weihnachten, Karneval, Ostern und St. Martin. Besonders wichtig ist uns, den Kindern den ursprünglichen Sinn dieser Feste zu vermitteln, ohne jedoch religiöse Schwerpunkte zu setzen.

    Ebenso wie das Jahr strukturiert sich auch der Tages- und Wochenablauf nach bestimmten, gruppenspezifischen Bedürfnissen und Gegebenheiten wie z. B.: Morgen- und Abschlusskreise, wöchentliches gemeinsames Frühstück, Freispiel, Psychomotorikgruppen, AGs und Projekte.

    K

    können im Atrium abgestellt werden. Das Fahren mit Kinderfahrzeugen und auch Rollschuhen, Skateboards oder Ähnlichem ist in den Innenräumen untersagt.
    Die Elterninitiative Sterntaler Burscheid e.V. hat mit dem Jugendamt des Rheinisch Bergischen Kreises eine Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung nach § 8 a Sozialgesetzbuch VIII Kinder- und Jugendhilfe abgeschlossen. In dieser Vereinbarung werden folgende Punkte verbindlich geregelt:
    • Kinderschutz
    • Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung
    • Information der Betroffenen
    • Dokumentation des Vorgehens
    • Hinzuziehen einer insofern erfahrenen Kindesschutzfachkraft
    • Information an das Jugendamt
    • Versicherung der persönlichen Eignung der beschäftigten Mitarbeiter/innen
    Personensorgeberechtigte haben die Möglichkeit den einrichtungsspezifischen Schutzplan im Büro der Leiterin einzusehen. Unsere MitarbeiterInnen sind diesbezüglich achtsam und werden Ihnen gerne situationsbezogene Beratungsangebote unterbreiten, bevor es zur Kindeswohlgefährdung kommt. Jede in der Kindertagesstätte Sterntaler mit Kindern tätige Person muss vor Tätigkeitsbeginn ein gültiges erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.
    ... zur Vorlage bei den Vorsorgeuntersuchungen U8 und U9 (bzw. U7a). Falls Sie diesen Bogen wünschen, teilen Sie uns dies bitte spätestens 14 Tage vor Ihrem Termin mit.
    Um dem Vertauschen oder gar dem Verlust von Kleidung vorzubeugen ist es ratsam diese mit dem vollen Namen des Kindes zu versehen. Grundsätzlich sollte das Kind wetterentsprechend gekleidet sein. Die Kleidung sollte das Spiel des Kindes nicht einschränken und demnach robust und vor allem bequem sein (siehe auch Garderobe).
    Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist uns eine Herzensangelegenheit. Die Kooperation mit den ortsansässigen Grundschulen GGS Dierath, Montanus Schule, EMA Schule gestaltet sich dementsprechend sensibel.
    Lehrer und Erzieher besuchen sich gegenseitig in ihren pädagogischen Einsatzgebieten und besprechen, das schriftliche elterliche Einverständnis vorausgesetzt, den Entwicklungsstand und die Übergabe für jedes Kind individuell.
    Das AO-SF Verfahren (Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung) regelt die Einschulung für Inklusionskinder.
    Ggf. empfehlen wir die Hospitation in Schulen mit Förderschwerpunkten wie z. B.: Hören, Sehen, Lernen, Sprache, geistige Behinderung, körperliche Behinderung, emotionale und soziale Entwicklung etc..

    Auch die Zusammenarbeit mit den Fachschulen für Sozialpädagogik in Leverkusen, Bergisch Gladbach, Remscheid und Köln gestaltet sich eng in der gemeinsamen Ausbildung angehender Erzieher und Erzieherinnen.

    Weiterführende Schulen in Burscheid, Leverkusen und Umgebung senden uns Praktikanten zur Berufsorientierung.
    Unsere Einrichtung arbeitet in Kooperation mit externen Therapeuten (Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden), welche auf Rezept vor Ort mit dem Kind arbeiten. Des Weiteren pflegen wir eine Zusammenarbeit mit der psychologischen Beratungsstelle, dem SPZ (sozialpädriatisches Zentrum) und der Frühförderstelle.
    Ein krankes Kind gehört nicht in den Kindergarten, sondern ist zu Hause am besten aufgehoben. Ist das Kind erkrankt, ist eine telefonische Mitteilung bis 9:00 Uhr erforderlich. Handelt es sich um eine meldepflichtige Krankheit (siehe Betreuungsvertrag), benötigt das Kind nach Genesung ein ärztliches Attest um wieder am Kindergartenalltag teilnehmen zu können.
    Unsere festangestellte Köchin bereitet täglich frische und ausgewogene Mahlzeiten zu (siehe auch Mahlzeiten).

    L

    Wir wollen es nicht hoffen … jedoch richten wir, sobald uns ein Fall von Kopfläusen oder Nissen bekannt wird, zum Schutz aller Kinder im Eingangsbereich/Elterncafé eine „Läuse-Schleuse“ ein. Alle Kinder müssen diese Schleuse zwingend passieren, bevor sie in die Betreuung übernommen werden können. Jeweils 2 MitarbeiterInnen prüfen im Beisein der Eltern stichprobenartig, ob ein Nissenbefall vorliegt. Im positiven Fall muss das Kind erst entsprechend behandelt werden, bevor es die Kindertagesstätte besuchen darf. Über diese Behandlung muss ein Nachweis erbracht werden. Die Wiederbetreuung erfolgt nur mit unterschriebenem Beipackzettel, sowie nissen- und läusefreiem Haar. Bekannte Fälle müssen durch unsere Kindertagesstätte an das Gesundheitsamt gemeldet werden. In der Einrichtung selbst werden die Fälle anonym behandelt.

    Die Stichproben können aus organisatorischen Gründen nur öffentlich durchgeführt werden. Bitte planen Sie für das Bringen in dieser Phase deutlich mehr Zeit ein als gewohnt. Besonders in der Zeit zwischen 08:15 Uhr und 09:00 Uhr bilden sich erfahrungsgemäß lange Warteschlangen vor der Tür. Sollten Sie nicht wünschen, dass Ihr Kind sich der täglichen Stichprobe unterzieht, steht es Ihnen selbstverständlich frei, Ihr Kind während der Wochen der „Läuse-Schleuse“ vom Besuch des Kindergartens zu entschuldigen. Die „Läuse-Schleuse“ wird aufgehoben wenn 10 Tage in Folge kein Nissenfund erfolgte.
    Weiterhin werden alle Textilien ordnungsgemäß eingetütet oder gereinigt.
    Um allen Bewerbern gleiche Chancen einzuräumen, ist das Verfahren hierzu durch einen festgelegten Ablauf im entsprechenden Leitfaden schriftlich geregelt.

    Die Bewerber werden auf Grund aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen zu einem Hospitationstermin eingeladen. In diesem Rahmen ergibt sich unter anderem die Möglichkeit zum aktuellen pädagogischen Austausch mit den angestellten Mitarbeiterinnen. Im Anschluss daran präsentieren sich die Bewerber in einem offiziellen Vorstellungsgespräch gegenüber Leitung und Personalvorstand.

    Zeitnah werden die Bewerber über die Stellenvergabe informiert.

    M

    Unsere fest angestellte Hauswirtschaftskraft bereitet die Mahlzeiten für die Kinder täglich frisch zu. Hierbei achtet sie auf ein ausgewogenes, abwechslungsreiches, kindgerechtes und saisonales Angebot. Wünsche der Kinder finden regelmäßig Berücksichtigung. Der tägliche Standard besteht aus einem Hauptgericht und einem Dessert. Ein Bestandteil des Hauptgerichtes ist immer Salat oder Gemüse. Fisch und Fleisch werden in der Regel einmal je Woche serviert. Dabei verzichten wir konsequent auf Schweinefleisch. Das Dessert dominiert durch Obst oder Milchprodukte.
      Die Kinder werden zum Probieren aller Speisen motiviert. Individuelle Bedürfnisse begründet durch Allergien, Unverträglichkeiten und körperliche Einschränkungen sowie religiöse, ethische oder persönliche Überzeugung werden nach individueller Absprache selbstverständlich berücksichtigt.
      Alle Kinder haben, unabhängig von der Hauptmahlzeit, einen Anspruch auf die tägliche Nachspeise. Der Nachtisch wird weder als Belohnung, noch „zur Strafe“ eingesetzt. Ggf. wird das Dessert als Snack am Nachmittag gereicht. Nach dem Essen putzen sich die Kinder ab vier Jahren ihre Zähne.
    Ab 15:00 Uhr genießen die Tageskinder sowie die wiederkehrenden Kinder eine weitere Zwischenmahlzeit. Diese besteht in der Regel aus Obst, Rohkost, Müsli, Gebäck oder ähnlichem. Den Kindern stehen während ihrer gesamten Betreuungszeit Mineralwasser, stilles Wasser, ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee und zum Frühstück auch Milch als Getränke zur Verfügung.
    Selbstverständlich werden die Kinder an das regelmäßige Trinken erinnert.
    Durch das Lösen verschiedener Alltagssituationen, Regelmäßigkeiten und dem Erkennen von Mustern erleben Kinder Mathematik, lernen Lösungen zu finden und entwickeln strukturierte Denkmuster und damit eine positive Einstellung zur Mathematik.
    Wir pflegen den Umgang mit traditionellen Medien (wie Bilderbücher, Zeitungen und CDs) und ermöglichen die Verarbeitung moderner Medien (wie Internet, Smartphones und Tablets), mit denen die Kinder der heutigen Generation aufwachsen.
    Wir verabreichen grundsätzlich keine Medikamente. Nur im Einzelfall, beispielsweise bei chronisch kranken Kindern, können durch entsprechende Regelungen (siehe unten) Ausnahmen gemacht werden.

    Es müssen folgende Formulare ausgefüllt werden:
    1. Erklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten zur Medikamentierung des Kindes
    2. Erklärung des Arztes zur Medikamentenabgabe in der Kindertagesstätte Sterntaler an

    Die Medikamentengabe wird durch eine pädagogische Fachkraft durchgeführt, die namentlich im Formular angegeben ist.

    Das pädagogische Personal ist verpflichtet an einer Medikamentenschulung teilzunehmen, die entweder durch den zu behandelnden Arzt des Kindes, der Eltern oder der Apotheke durchgeführt werden muss. Des Weiteren dürfen keine Pflegeprodukte mit der Kennzeichnung „Apothekenpflichtig“, „Rezeptpflichtig“ bzw. „Verschreibungspflichtig“ in der Kindertagesstätte gelagert werden.
    In der dritten Papiliomaßnahme findet für die Kinder ab vier Jahren ein Projekt über Regeln statt. Dabei erstellen die Kinder in drei Stufen gemeinsam soziale Gruppenregeln und halten sich an diese. Die Kinder lernen dabei, Regelwerke für das Leben in der Gemeinschaft als nützlich zu empfinden und aufeinander Acht zu geben.
    … finden terminiert mindestens einmal jährlich statt und strukturieren sich durch einen Arbeitsbogen, der den Mitarbeitern 14 Tage vor dem individuellen Gesprächstermin mit der Leitung zur Vorbereitung ausgehändigt wird. Diese Gespräche ergänzen die unterjährige/ alltägliche Mitarbeiterberatung und dienen zur Förderung und Stärkung der persönlichen Fähigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters.

    Zudem finden selbstverständlich Probezeitzwischengespräche (nach 3 Monaten) sowie Probezeitendgespräche (nach 6 Monaten) mit der Leitung und ggf. Personalvorstand statt.
    Alle Mitarbeiterinnen werden jährlich zu den Themen Datenschutz, Infektionsschutz, Arbeitsschutz, Brandschutz sowie Kindeswohlgefährdung durch die Leitung unterwiesen.

    Der Infektionsschutz wird in der Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt unterwiesen. Die Folgeunterweisungen praktizieren sich durch das METRO E-learning und werden durch das Zertifikat bestätigt.

    Der Arbeitsschutz wird durch die Firma Meditec begleitet.
    In der Zeit von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr wird in der gesamten Kindertagesstätte Mittagsruhe gehalten. In dieser Zeit ist das Abholen nur in absoluten Ausnahmesituationen und nach vorheriger Absprache möglich. Je nach Entwicklungsstand und Ruhebedürfnis erhalten die Kinder die Möglichkeit zu schlafen, auszuruhen oder sich still zu beschäftigen. Um die Intimsphäre aller Kinder zu schützen, dürfen Eltern den Schlafraum nicht betreten. Die Kinder werden durch die MitarbeiterInnen geweckt und an die Eltern übergeben. Während der Mittagsruhe sind der Wickelraum im Anbau sowie der Schlafraum durch einen Sichtschutz begrenzt.
    Jeden morgen um 9 Uhr findet in jeder Gruppe ein Morgenkreis statt. Dieser beendet die Bringphase. (siehe Bring- und Abholzeiten) Der Morgenkreis wird individuell und situationsabhängig gestaltet und dauert zwischen 15 und 45 Minuten.
    Unsere Einrichtung bietet Reim und Rhythmik im Alltag, sowie routinierte und wiederkehrende Lider und Sprüche. Alle Bereiche, die vielfältige Sinneserfahrungen und Ausdrucksformen ermöglichen sind wichtig (freies Spiel, Gestalten, Musik, Tanz, Bewegung, Rollenspiel und Singen). Weiterhin steht unsere Kindertagesstätte in Kooperation mit einer Musikschule.
    Siehe auch Konzept der Einrichtung.

    N

    Um Verantwortung im Umgang mit Natur zu übernehmen, setzen wir uns unter Anleitung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen experimentell auseinander.
    Die Notfallkarte enthält wichtige Informationen zum Kind wie Adresse, Krankenkasse, Hausarzt, Krankheiten/Allergien, Impfungen, Erreichbarkeiten der Eltern und Abholberechtigungen. Sie ist am ersten Kindergartentag in der Gruppe abzugeben und bei Veränderungen entsprechend zu aktualisieren.

    O

    Wir nehmen gerne die Möglichkeit wahr die Öffentlichkeit auf unsere Kindertagesstätte aufmerksam zu machen und für uns zu werben. Unsere Homepage stellt ein wichtiges Medium dar. Des Weiteren nehmen wir regelmäßig an der Burscheider Umweltwoche oder z.B. an Malwettbewerben teil. Wir stellen der Musikschule Burscheid und der BTG unsere Räumlichkeiten zur Verfügung.
    • Montag bis Donnerstag von 7:15 Uhr bis 16:30 Uhr
    • Freitag von 7:15 Uhr bis 15:30 Uhr
    In diesem Rahmen können Familien aus unterschiedlichen Betreuungszeitmodellen bedarfsentsprechend wählen:
    • Kindergarten mit 35 Stunden je Woche vormittags und der Möglichkeit am Nachmittag wiederzukehren
    • Kindertagesstätte mit 35 Stunden je Woche als Blockplatz mit Mittagessen
    • Kindertagesstätte mit 45 Stunden je Woche ganztags
    Durch ganzheitliche Naturerlebnisse - im Kindergartenalltag erleben Kinder die Natur indem sie ganzheitlich forschen, hinterfragen und entdecken wie Umwelt, Pflanzenwelt sowie der eigene Körper funktionieren und zusammen wirken.

    P

    Wir bieten den Kindern in unserer Kita pädagogisch wertvolles Material an, welches sich dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder anpasst, indem es zielgerecht eingesetzt wird. Des Weiteren wird es so eingesetzt, dass es keine Gesundheitsrisiken birgt und keine Unfälle verursacht.
    Das Parken ist nur in den gekennzeichneten Parktaschen erlaubt. Der Rettungsweg ist jederzeit frei zu halten. Das Parken vor dem Tor ist nicht gestattet. Bei Falschparken werden von uns 30,-€ in Rechnung gestellt.

    Der Behindertenparkplatz bleibt ausschließlich durch Ausweis berechtigten Familien vorbehalten. Bei Parken auf dem Behindertenparkplatz ohne Berechtigung wird für den folgenden Tag ein Besuchsverbot der Einrichtung ausgesprochen.

    Die Aufsichtspflicht auf dem Parkplatz liegt bei den Personensorgeberechtigten. Bitte teilen Sie die Parkplatzregelung auch Personen mit, die selten bringen oder abholen.
    Unsere Kindertagesstätte ist seit 2010 eine zertifizierte „Papilio“ Einrichtung. Alle ErzieherInnen unserer Einrichtung sind ausgebildete und zertifizierte „Papilio-Erzieher“. Papilio ist ein Programm für Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt, zur Primärprävention von Verhaltensproblemen und zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenz als Beitrag zur Sucht- und Gewaltprävention. Papilio stärkt die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder, denn diese sind die Grundlage für das Erlernen aller anderen Fähigkeiten. Papilio reduziert damit erste Verhaltensprobleme und beugt Sucht und Gewalt im Jugendalter vor. Es schafft so eine Basis für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben im Erwachsenenalter. Ziele des Programms sind die Förderung von prosozialem Verhalten, emotionaler Kompetenzen, sozialer Interaktion zwischen den Kindern, gleichzeitige Verhinderung/Reduzierung von Problemverhalten, sowie die Integration von zurückgezogenen Kindern. Das Programm umfasst die berufsbegleitende Weiterbildung aller pädagogischen Fachkräfte (Schwerpunkt: entwicklungsförderndes Erzieherverhalten) und drei kindorientierte Maßnahmen:
    • Spielzeug –macht- Ferien –Tag (wöchentlich– in allen drei Gruppen)
    • Paula und die Kistenkobolde
    • Meins-Deins-Deins-Unser-Spiel
    sowie drei Elternseminare zu diesen Maßnahmen. Die Maßnahmen werden regelmäßig in unserer Einrichtung durchgeführt. Die drei Elternseminare werden ca. alle 3 Jahre angeboten. Umfassende Informationen finden Sie auch unter www.papilio.de .
    Bei uns findet demokratische Bildung statt, indem wir Kinder mitbestimmen lassen. Vor- und Nachteile werden gemeinsam abgewogen, Entscheidungen fallen in der Gemeinschaft und wir finden einen Konsens. Das fördert Selbstbewusstsein und macht Kinder stark.
    In der zweiten Papiliomaßnahme, findet für die Kinder ab drei Jahren das sechswöchige Projekt “Paula und die Kistenkobolde“ statt. Hierbei erfahren Kinder anhand der Geschichte, was Gefühle sind und lernen einen angemessenen Umgang mit ihnen.

    "Paula und die Kistenkobolde" ist die bekannteste Maßnahme des Programms. Grundlage ist die faszinierende Geschichte um die vier Kobolde Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold, die ni cht so recht wissen, was mit ihnen los ist.

    Mit Hilfe von Paula lernen die Kistenkobolde ihre Gefühle* kennen - und genau das ist auch das Ziel der Maßnahme in der Kita. Die Kinder erwerben emotionale Kompetenzen:

    Sie lernen den Umgang mit den eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer. Die vier Kobolde stehen für die vier Basisgefühle, die Kinder als erstes lernen:
    • Heulibold
      steht für Traurigkeit und ihm ist immer zum Heulen zumute: Weil ihn sowieso keiner mag.
    • Zornibold
      steht für Ärger/Wut und könnte wegen jeder Kleinigkeit gleich platzen.
    • Bibberbold
      steht für Angst und traut sich überhaupt nichts. Es könnte ja gleich was passieren.
    • Freudibold
      steht für Freude. Ihm geht es immer gut und er kann gar nicht verstehen, dass es jedem auch mal anders gehen kann.
    Mit Hilfe dieser Kobolde lernen Kinder, die eigenen Gefühle zu erkennen, zu benennen und an anderen wahrzunehmen - eine der wichtigsten Aufgaben in der Persönlichkeitsentwicklung. Die wichtigsten Ziele von "Paula und die Kistenkobolde" sind:

    Das Kind verhält sich sozial-emotional kompetent. Es kann
    • eigene Gefühle* wahrnehmen, ausdrücken und angemessen regulieren und
    • die Gefühle anderer erkennen, benennen und angemessen damit umgehen.
    • Es hat Verständnis für Gefühle, zeigt Anteilnahme und prosoziales Verhalten.
    *Unterscheidung Gefühle / Emotionen
    Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort "Gefühle" verwendet, "Emotionen" wird als Fremdwort weniger genutzt. In der fachlichen Auseinandersetzung zum Thema müssen die beiden Begriffe aber abgegrenzt werden.

    Eine Emotion beschreibt einen komplexen Prozess, der auf verschiedenen psychischen Funktionsebenen abläuft, z.B. ausgelöst durch die Bewertung einer Situation. Damit einher gehen körperliche, psychophysiologische Prozesse, Kognitionen und Bewertungsmuster, das Gefühlserleben und eine daraus resultierende Verhaltensbereitschaft.

    Davon zu unterscheiden ist der Begriff Gefühl, der nur das subjektive Erleben der Emotion bezeichnet, z.B. Freude, Traurigkeit, Ärger. Gefühle werden gewöhnlich als verschieden von Wahrnehmungen, Empfindungen und Denken, aber auch vom Wollen, angesehen, können sich jedoch mit allen anderen Erfahrungsweisen verbinden.

    Auch wenn man fachlich zwischen Gefühlen und Emotionen unterscheiden muss, wird zur Vereinfachung den Kindern gegenüber von "Gefühlen" gesprochen, auch in Fällen, in denen eigentlich die Emotion gemeint ist.

    Nähere Informationen: www.papilio.de/paula-und-die-kistenkobolde.html
    In den vorangegangenen Ausführungen wird deutlich, dass Bildung grundsätzlich in einem sozialen Kontext geschieht und abhängig ist von den vorhandenen Beziehungen. Demzufolge ist die Arbeit in unserer Elterninitiative STERNTALER e.V. in erster Linie Beziehungsarbeit.
    Die Mitarbeiter unserer Einrichtungen orientieren ihre pädagogische Arbeit an einem Menschenbild, das jeden Menschen akzeptiert wie er ist, mit seiner Herkunft, seiner Geschichte, seinen Eigenarten und Fähigkeiten. Wir arbeiten bewusst inklusiv mit jedem Menschen und schätzen die Eigenarten eines jeden Einzelnen. Jedem Kind bleibt sein individuelles Tempo zum Lernen. Jeder bekommt Wertschätzung und Anerkennung entgegengebracht.
    Unser pädagogisches Team besteht aus qualifizierten Fachkräften und Berufspraktikanten. Alle verfügen über gute Kontakt- und Beziehungsfähigkeit. Die Atmosphäre ist geprägt von Einfühlungsvermögen, Annahme, Authentizität, Akzeptanz und Interesse. Das Team initiiert und gestaltet für die Kinder und Familien eine Beziehungsqualität, die auf Vertrauen, Verlässlichkeit, Offenheit und Transparenz sowie auf freundschaftlichem wertschätzendem Umgang miteinander basiert.
    Die pädagogischen Mitarbeiter bereichern den Alltag der Einrichtung mit Fachkompetenz, Kreativität und Engagement. Sie verfügen über das notwendige pädagogische und entwicklungspsychologische Fachwissen und über eine gute Dialog- und Reflexionsfähigkeit.
    An fachspezifischen Weiterbildungen und trägerübergreifenden Fachtagungen nehmen die Mitarbeiter regelmäßig mit Interesse teil.
    Windeln, Feuchttücher, Zahnbürste, Sonnencreme und ähnliche Pflegemittel werden von den Eltern für das jeweils eigene Kind mitgebracht und bei Bedarf unaufgefordert nachgefüllt. Eltern stellen sicher, dass die Produkte für das Kind unbedenklich und gut verträglich sind.
    Durch das neue Präventionsgesetz – PrävG (Gesetz zur Stärkung der Gesundheits-förderung und der Prävention) vom 18.06.2015 kommen einige Änderungen auf Eltern und Kinder zu.
    • Bei der Aufnahme eines Kindes in die Kita muss ein Nachweis über eine ärztliche Impfberatung vorgelegt werden. (z.B. Impfpass und U-Heft)
    • Beim Auftreten von Masern in einer Gemeinschaftseinrichtung (z. B. Kita) können die zuständigen Behörden ungeimpfte Kinder vorübergehend ausschließen.
    • Medizinische Einrichtungen dürfen die Einstellung von Beschäftigten vom Bestehen eines erforderlichen Impf- und Immunschutzes abhängig machen.
    Situationsorientiert fördern wir die Kinder im Rahmen unseres Bildungsauftrages, in dem wir Projekte in Kein- und Großgruppen zu verschiedenen Themen durchführen.

    Q

    Qualitätsentwicklung und Sicherung in unserer Einrichtung – kontinuierliche Evaluation:

    Die Bedeutung von Bildung ruft die Frage nach der Qualität von pädagogischer Arbeit hervor. Wurden bisher Qualitätsmanagement und Fragen des Bildungskonzeptes unabhängig voneinander diskutiert, müssen sie unserer Meinung nach im Zusammenhang betrachtet und entwickelt werden. Bildung macht zwar einen wesentlichen Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit aus, muss jedoch in den Gesamtkontext der Kindertageseinrichtung eingebunden sein.

    Für die Festlegung und systematische Entwicklung von Qualitätsmerkmalen und Bildungsinhalten in unserer Kindertagesstätte Sterntaler e.V. legen wir folgende Qualitätsdimensionen zugrunde:
    • regelmäßige Analyse der gegebenen Voraussetzungen
    • Überprüfung der Angemessenheit von pädagogischen Zielsetzungen
    • Durchführung und Auswertung von Analysen zur Lebenssituation der Kinder
    • Erhebung und Dokumentation von Elternerwartungen
    • Analyse vorhandener Ressourcen (einschließlich des päd. Personals)
    • Dokumentation von Beobachtungen des Gruppengeschehens
    • fortlaufende Dokumentation der pädagogischen Prozesse
    • Dokumentation der Entwicklung der Kinder
    • Reflexion der pädagogischen Arbeit
    • regelmäßige Teamsitzungen und pädagogische Konferenzen
    • Weiterbildung des pädagogischen Personals
    • Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen wie z. B. Schule, Ärzte, Frühförderstelle, Psychologen, therapeutische Praxen, etc.

    R

    Unsere Kindertagesstätte ist seit 2010 eine zertifizierte "Papilio"-Einrichtung. Das Zertifikat wurde zur erfolgreichen Umsetzung von Maßnahmen zur Gewalt- und Suchtprävention ausgestellt. Alle ErzieherInnen unserer Einrichtung sind ausgebildete und zertifizierte "Papilio-Erzieher".

    Das Rauchen ist in der Kindertagesstätte sowie auf dem gesamten Spielgelände untersagt. Bei gemeinschaftlichen Festen und Aktionen auch außerhalb des Kindergartens ist das Rauchen ebenfalls nicht gestattet. Bitte geben Sie den Kindern hier stets ein gutes Beispiel.
    Regeln und Werte ordnen das gemeinsame Leben in einer Gesellschaft. Sie geben Orientierung und sorgen dafür, dass Fairness und Gerechtigkeit für alle gelten. Gemeinsam mit den Kindern werden Regeln besprochen, erstellt und ggf. angepasst. Ausnahmen und Konsequenzen gehören ebenso dazu.

    So entwickeln sich die Kinder zu verantwortungsbewussten, handlungsfähigen und kritikfähigen Menschen mit einem demokratischen Verständnis.
    Ganz ohne Religion geht es in unserer Gesellschaft nicht. Kindergartenkinder versuchen schon früh, Hintergründe und Sinn ihres Lebens zu enträtseln. Zum allgemeinen Bildungsauftrag einer Kindertagesstätte gehört die Orientierung in der Religion als Kulturgut und zur Brauchtumspflege zu christlichen Feiertagen. Deswegen antworten wir auf Fragen der Kinder zu Inhalten der Feste die wir feiern sachlich, um zu informieren und zumindest eine erste Antwort zu geben.

    Gerade wir als nicht konfessionelle Kindertagesstätte haben die Chance, unsere religionspädagogische Arbeit integrativ in den Erfahrungsbereich der Kinder mit einfließen zu lassen, ohne die Kinder in eine bestimmte Richtung zu vereinnahmen und festzulegen. Eine ganzheitliche pädagogische Konzeption darf nicht einen Bereich des menschlichen Lebens ausschließen, was auch beinhaltet, daß Kinder über ihr Gottesbild sprechen dürfen und auch andere Religionen akzeptiert und den Kindern situationsorientiert vorgestellt werden können.
    Rituale, Regeln und rhythmisch wiederkehrende Ereignisse und Abläufe geben Struktur, Ordnung und Sicherheit. So weiß das Kind was es erwartet und kann sich darauf einstellen.
    In unserer Einrichtung gibt es in vielen Bereichen Rituale die uns durch den Tag, die Woche und das Jahr begleiten.

    S

    Die Kinder erfahren durch unser pädagogisches Personal Unterstützung bei der Windelentwöhnung. Diese wird individuell an jedes Kind angepasst. Sie richtet sich nach den Bedürfnissen und dem Wohlbefinden und dem Einverständnis des jeweiligen Kindes. Wir legen Wert auf die Selbsteinschätzung der Kinder, ob sie bei Sauberkeit, Toilettengang usw. unsere Hilfe benötigen. Damit respektieren wir die Privatsphäre der Kinder. Die tägliche Mundhygiene ist bei uns gegeben (siehe auch Zähneputzen). Im Sinne der Sauberkeitserziehung ist es uns außerdem wichtig, dass die Kinder einschätzen lernen, wann sie ein Taschentuch benötigen oder die Hände waschen müssen. Ebenfalls im Sinne der Gesundheitserziehug siehe Hygiene und Infektionsschutz.
    Jede Gruppe verfügt über einen Eigentumsschrank mit persönlichen Schubladen für die Kinder. Auf jeder Schublade ist das Erkennungssymbol bzw. der Name des Kindes der jeweiligen Gruppe abgebildet. Die Schubladen werden Schatzkisten genannt.
    Jedes Kind kann seine Schatzkiste eigenständig gut erreichen.
    Die Schatzkiste bietet Platz um gemalte Bilder, gebastelte Werke und andere Gegenstände, die für die Kinder wichtig sind, auf zu bewahren.
    Nicht nur Schätze, die in der Kindergartenzeit entstanden sind, finden dort Platz, auch Kuscheltiere oder kleine Spielsachen von zuhause können dort sorgsam aufbewahrt werden.
    Während der Sommerferien der Schulen bleibt die Kindertagesstätte Sterntaler durchgängig geöffnet!

    Wir schließen meistens an
    • Brückentagen,
    • vier Tage nach Ostern,
    • zwischen Weihnachten und Neujahr
    • und ggf. in den Weihnachtsferien analog der Schulferien.
    Die 4-tägige Schließzeit nach Ostern dient zur Fußbodenversiegelung sowie für Renovierungsarbeiten.
    An Festtagen wie z.B. Weiberfastnacht oder St. Martin schließt die Kindertagesstätte bereits um 14:00 Uhr.
    Anlässlich des pädagogischen Tages sowie zum Betriebsausflug schließt die Kindertagesstätte ebenfalls.

    Die Termine für das Kalenderjahr werden jeweils im November des Vorjahres bekannt gegeben. Zusätzlich Schließtage z. B. für Renovierungsarbeiten etc. regelt der jeweils amtierende Vorstand.
    Körperliches Wohlbefinden ist ein Grundrecht. Kinder erfahren ihren Körper durch Bewegungen, Handlungen und Gefühle. Durch diese Bezugspunkte entwickeln sie ihre Identität.
    In unserer Einrichtung stellen wir uns auf die verschiedenen Bedürfnisse der jüngeren Kinder, älteren Kinder und Kindern mit Behinderung, Entwicklungsverzögerung und Wahrnehmungsstörung ein. Allen Kindern ermöglichen wir Individualität.

    Kinder in unserer Kindertagesstätte sammeln auch im Bereich der sexuellen Bildung wichtige Erfahrungen, in denen sie sich und die Welt begreifen können.
    Gerade für die jüngeren Kinder sind ganzheitliche Erfahrungen mit ihrem Körper und allen Sinnen sowie körperliche Nähe für das Bindungsbedürfnis elementar. Sie haben in unserem Hause die Möglichkeit, positive Körpererfahrungen zu machen, indem sie körperliche Zuwendung erhalten, Geborgenheit, Verlässlichkeit und Wärme erfahren. Kinder werden in ihrer Intimsphäre geschützt, indem sie z.B. beim Wickeln ungestört gepflegt werden.
    Für ältere Kinder ist das Erfahren des eigenen Körpers und das Interesse an Unterschieden ganz natürlich und werden von uns wahrgenommen. Wir ermöglichen ihnen Freiräume für Rollenspiele, unterstützen den natürlichen Entwicklungsprozess von Nähe und Distanz und bieten ihnen in unserem Hause einen geschützten Rahmen, in dem sie auch lernen, Grenzen zu setzen und gleichzeitig Grenzen anderer zu erkennen und wahrzunehmen. Kinder lernen „Nein“ zu sagen und sich für ihr Wohl einzusetzen.
    Der umsichtige Umgang mit kindlicher Sexualität ist für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes äußerst wichtig und erfordert ein hohes Maß an Sensibilität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auf Fragen zum Thema Sexualität gehen wir achtsam und individuell ein. Diese werden sachgerecht, alters- und entwicklungsgemäß beantwortet.
    Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns dabei besonders wichtig.

    Unsere Einrichtung bietet eine ganzheitliche und vorbeugende Gesundheitsbildung. Die Kinder entwickeln dadurch Selbstsicherheit, Lebenskompetenz und Verantwortungsübernahme. Dazu gehört auch, körperliche und seelische Verwundbarkeit wahrnehmen und ausdrücken lernen. Der Gesundheitsschutz und das Recht persönliche Grenzen zu achten und zu setzen wird mit höchster Priorität vom ersten Kindergartentag an vermittelt. Die körperliche Unversehrtheit, das sammeln sinnlicher Erfahrungen und die Übung in eigener körperliche Souveränität sind kontinuierliche Zielsetzungen in unserer Arbeit.

    Kinder haben grundsätzlich eine positive Einstellung zum Essen. Deshalb besteht die Aufgabe des pädagogischen Personals u.a. darin, ihnen ihr eigenes Sättigungsgefühl zu gewähren und so angenehme Erfahrungen zu ermöglichen. Wichtig ist uns dabei, die Familien mit einzubeziehen, z.B. durch individuelle Beratung, Informationsveranstaltungen, Vorsorgeuntersuchungen.

    Unser Ziel dieses Bildungsbereiches ist ein gesundheitsbewusstes Verhalten und die Vorbeugung von Gesundheitsrisiken.

    In unserer pädagogischen Arbeit gehen wir von der Lebenssituation des Kindes aus und berücksichtigen hierbei den individuellen Entwicklungsstand bzw. die Fähigkeiten und Fertigkeiten des einzelnen Kindes. Hierbei ist für uns die Einsicht maßgeblich, daß Kinder am intensivsten und nachhaltigsten durch gesammelte Erfahrungen lernen, die auf selbständigem oder angeleitetem Handeln beruhen, wobei nicht das Ergebnis, sondern der Prozeß im Vordergrund steht. Wir knüpfen an die Interessen des Kindes bzw. der Gruppe an und gehen flexibel auf aktuelle Ereignisse ein.

    Darüber hinaus möchten wir den Kindern angemessene Hilfen zur Verarbeitung von Konflikten geben. Dem einzelnen Kind möchten wir Anregungen bieten, ihm aber auch den Freiraum lassen, entsprechend seiner Bedürfnisse und Fähigkeiten frei gestalten und experimentieren zu können.

    Für die jüngsten Kinder ist es uns wichtig besonders die Eingewöhnungsphase über einen längeren Zeitraum und intensiver zu begleiten.
    Für viele unter dreijährige Kinder und deren Eltern ist es oft das erste Mal, dass sie sich voneinander lösen. Unser Ziel ist eine sanfte, elternbegleitete, bezugsorientierte und abschiedsbewußte Eingewöhnung. Ein individueller Umgang im Tagesgeschehen bezogen auf den Schlaf – Wachrhythmus ist uns ein Selbstverständnis.
    Ab Beginn der Kindergartenzeit erleben die Kinder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Aufbauend darauf entwickeln sie ein interkulturelles Gemeinschaftsgefühl. Unsere Einrichtung fördert die Unabhängigkeit im Denken und Handeln und bestärkt die Kinder und Mitarbeiter in einer vorurteilsfreien Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen, Menschen und Menschen mit Einschränkungen. Die Kinder sollen bei uns Selbstvertrauen für die eigene Meinung entwickeln und lernen andere Meinungen zu hinterfragen. Weiterhin vermitteln wir das bewahren der Eigenständigkeit sowie Respekt und Rücksicht.
    Zusammenlegen der Kinder bzw. der unterschiedlichen Gruppen Wochenübersicht des Spätdienstes (Beginn zwischen 14:00 und 14:15 Uhr):
    • Montag: Mondgruppe
    • Dienstag: Sternengruppe
    • Mittwoch: Sonnengruppe
    • Donnerstag, im Wechsel:Sternengruppe, Mondgruppe, Sonnengruppe
    • Freitag, im Wechsel: Sonnengruppe, Mondgruppe, Sternengruppe
    Montag, Dienstags und Mittwochs werden erst 2 Gruppen zusammengelegt. Um 15.00/ 15.15 Uhr kommen die Kinder der dritten Gruppe dazu. Donnerstags und Freitags werden die Kinder aller 3 Gruppen zwischen 14.00/ 14.15 Uhr zusammengelegt. Per Dienstplan ist festgelegt, welche pädagogischen Kräfte in welcher Gruppe die Jungen und Mädchen im Nachmittagsbereich betreuen. Vorne am Eingang hängt eine „Wolke“ mit den Gruppenzeichen. Ein Pfeil weist daraufhin, in welcher Gruppe der Spätdienst stattfindet. Siehe auch Abholzeiten
    Für die pädagogische Arbeit nehmen wir gerne finanzielle- und Sachspenden entgegen. An den Pinwänden finden Sie im Laufe des Kindergartenjahres immer wieder Aushänge, in denen wir um kostenlose Sachspenden wie z.B. Klopapierrollen usw. bitten. Auch bei ausgedienten Kleidungsstücken, Windeln usw. freuen wir uns immer über Ihre Spenden.
    Wir unterscheiden zwischen freiem Spiel, angeleitetem Spiel und Spiele in und mit der Natur und Umwelt. So können wir sicherstellen, dass die Kinder frei, individuell und optimal gefördert werden.
    Nachdem die Eingewöhnungsphase im Herbst abgeschlossen ist, findet jeden Mittwoch von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr die erste Papilio Maßnahme, der Spielzeug-macht-Ferien-Tag, statt. Das Spielzeug wird drinnen und draußen „in den Urlaub“ geschickt, indem es mit Tüchern oder Schildern abgedeckt wird. Das Spiel ohne herkömmliches Spielmaterial fördert Selbstbewusstsein, Eigenkreativität und bietet neue Spielpartnerschaften.
    Kommunikation und Sprachanbahnung bilden vom ersten Kindergartentag an einen wesentlichen Schwerpunkt in der Beziehungsarbeit mit dem Kind. Die ErzieherInnen nehmen hauptsächlich verbal Kontakt zu dem Kind auf und versuchen es zu verstehen, seine Bedürfnisse zu erkennen und eine emotionale Basis zu dem Kind aufzubauen. Es wird beobachtet, wie das Kind Kontakte zu anderen Kindern aufnimmt und es wird ermutigt, dies verbal zu tun. In fest ritualisierten Morgen- oder Abschlusskreisen kann sich jedes Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend kommunikativ mit einbringen, seine Wünsche und Pläne für den Tag äußern, Probleme besprechen und Kinderkonferenzen durchführen.

    Aktives Zuhören und sich zurücknehmen gehört mit zum Erlernen der demokratischen Prinzipien unserer pädagogischen Arbeit. Die Erzieher dienen den Kindern als Vorbild und regen aktiv durch verschiedene Angebote und auch Medien zum Sprechen an wie z.B. Fingerspiele, Lieder, Reime, Erzählungen von Erlebnissen, Erarbeiten von Bilderbüchern, Handpuppen, Rollenspiele, Umgang mit Kassetten und CDs, Dias, Overheadprojektor. Die Sprechfreude zu entwickeln ist hierbei oberstes Ziel um die Experimentierlust mit Sprache auszubauen. Die ErzieherInnen nehmen die Wort- und Grammatikerfindungen der Kinder, ihre Sprachbilder sowie andere individuelle Ausdrucksweisen der Kinder wahr, und greifen sie in Sprach- und Rhythmusspielen auf. So wird die Fantasie angeregt und das Kind immer wieder in die aktive Kommunikation mit dem Erwachsenen und den anderen Kindern der Gruppe geführt. Die Kinder entwickeln ein Rhythmusgefühl für Wörter. Höhepunkte sind für die Kinder Aufführungen, in denen sie Theaterstücke oder Rollenspiele für die Eltern und Besucher darbieten können.

    Die Kinder lernen während ihrer Kindergartenzeit spielerisch ihre Bedürfnisse zu äußern, Absichten und Meinungen zu verbalisieren und zu diskutieren, wie auch Konflikte verbal zu lösen. Das fördert das Verständnis untereinander und auch den sozialen Umgang miteinander. Auch Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Sprachstörungen und Defiziten, Migrantenkinder oder zweisprachig aufwachsende Kinder, wie auch nicht sprechende Kinder nehmen aktiv an Gesprächsrunden teil. So wird die Körpersprache wie auch der Einsatz von Mimik und Gestik feste Ausdrucksmöglichkeit um miteinander zu kommunizieren. Die Inklusion jedes einzelnen Kindes ist uns sehr wichtig und gelingt uns immer wieder.

    Kinder, die einen besonderen Förderbedarf (z.B. Aussprache- oder Artikulationsstörungen, oder Dysgrammatismus, Sprachverständnisprobleme, ein nicht altersentsprechender Wortschatz, Wortfindungsstörungen und Probleme mit der auditiven und visuellen Merkfähigkeit) haben, haben die Möglichkeit hier in der Kita auf Rezept Sprachtherapie durch eine Therapeut/in unserer Kooperationspraxis zu bekommen.

    Die Zusammenarbeit zwischen den Erziehern und den Erziehungsberechtigten ist hierbei von großer Wichtigkeit.
    In unserer Einrichtung findet alltagsintegrierte Sprachbildung statt, das bedeutet die unterstütze Sprachbildung durch alle Fachkräfte im gemeinsamen Alltag (Sprachspiele, Mundmotorik, Lautbildung, usw.)

    Weiterhin bietet der Alltag den Kindern verschiedene Sprachangebote zu unterschiedlichen Themenbereichen. Die Kinder erlernen aktiv einen korrekten Umgang mit Mehrsprachigkeit und unterstützen sich gegenseitig. In Gesprächen mit Kindern sind wir bemüht das korrektive Feedback zu nutzen, um die Kinder in ihrer Sprache bestmöglich zu bestätigen, anzunehmen und zu fördern. Wir bieten den Kindern zusätzlich durch die gemeinsamen Kreise (siehe auch Morgenkreis und Abschlusskreis) regelmäßige Kommunikations- und Austauschmöglichkeiten. Darüber hinaus bietet unsere Einrichtung Logopädie an.

    T

    Der reguläre Tagesablauf (als Beispiel zu verstehen) im Überblick:
    07:15 bis 08:00 Uhr  Ankunft der Kinder in der Frühdienstgruppe (Sonnengruppe)
    08:00 bis 09:00 Uhr Ankunft der Kinder in den Gruppen
    08:15 bis 09:00 Uhr Vorschulkinder in der Kleingruppe Das Würzburger Training  „Hören, lauschen, lernen …“
    09:00 bis 09:30 Uhr Morgenkreis und Begrüßungsrituale
    09:30 bis 11:45Uhr Freispielphase freies oder gemeinsames Frühstück / Turnen / Psychomotorik / Angeleitetes Spiel / Projektbezogene Angebote / Therapien / Spiel auf dem Außengelände / Kleingruppenarbeit und Rückzug in Ruhephasen mit den Jüngsten
    11:45 bis 12:00 Uhr Abschlusskreis
    12:00 bis 12:15 Uhr Abholen und Übergabe an die Eltern
    12:15 bis 13:00 Uhr Mittagessen mit den Block -und Tageskindern
     
    13:00 bis 14:00 Uhr Ruhen/Schlafen der jüngsten Kindern Ruhephasen/Mittagsruhe in den Gruppen
    14:00 bis 14:15 Uhr Abholen der Blockkinder 35 Std.  / Übergabe an die Eltern
    14:15 bis 16:15 Uhr Spätdienst Kleingruppenangebote für Tageskinder Turngruppen / Psychomotorik Rückzugsmöglichkeit und Anleitung in Kleingruppen für die Jüngsten
    15:00 bis 15:15 Uhr  Abholen der Tageskinder und Übergabe an die Eltern
    16:00 bis 16:30 Uhr Abholen der Tageskinder und Wiederkehrer und Übergabe an die Eltern
    Die Stationen und Rituale des Tagesablaufes gestalten sich individuell an den Bedürfnissen des Kindes. Hierbei berücksichtigen wir besonders die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt, sowie die persönliche Situation der Inklusionskinder mit Blick auf deren Wahrnehmungsstörung, Entwicklungsverzögerung oder Behinderung.
     
    Das Kindergartenjahr orientiert sich teilweise an bestimmten, immer wiederkehrenden Ritualen und Festen, wie zum Beispiel Weihnachten, Karneval, Ostern und St. Martin. Besonders wichtig ist uns, den Kindern den ursprünglichen Sinn dieser Feste zu vermitteln, ohne jedoch religiöse Schwerpunkte zu setzen.

    Wir möchten auch unsere Kinder unterschiedlicher nationaler Herkunft mit ihren Kulturen und Religionen kennenlernen und diese in den Jahresrhythmus integrieren, um zu Verständnis und Toleranz beizutragen.

    Ebenso wie das Jahr strukturiert sich auch der Tages- und Wochenablauf nach bestimmten, gruppenspezifischen Bedürfnissen und Gegebenheiten wie z. B.: Morgen- und Abschlusskreise, wöchentliches gemeinsames Frühstück, Freispiel, Psycho-motorikgruppen, AGs und Projekte.

    Auch hier haben die Rituale, die uns durch den Tag, die Woche und das Jahr begleiten eine hohe Bedeutung für Kinder unter drei Jahren. Sie stehen für Orientierung und Sicherheit.
    • auf Gruppenebene finden möglichst einmal wöchentlich statt.
    • für Gruppenleiter finden möglichst einmal monatlich statt.
    • auf Einrichtungsebene finden möglichst einmal monatlich im Anschluss an die Dienstzeit statt.
    Dauer je Teambesprechung – ca. 2 Stunden. Die Moderation übernimmt der jeweils Dienstgrad höchste Mitarbeiter. Zu jeder Teambesprechung wird durch den Moderator eine Tagesordnung festgelegt. Alle Mitarbeiter können ihre Themenwünsche äußern. Die Priorität wird durch den Moderator festgelegt. Zu jeder Teambesprechung wird eine Niederschrift durch einen aktuell zu bestimmenden Protokollanten verfasst und zum Einverständnis am Ende der Sitzung verlesen. Inhalte von Teambesprechungen können z. B. sein:
    • Terminabsprachen
    • Dienstplangestaltung
    • Weitergabe von Informationen
    • Planung des pädagogischen Alltages
    • Planung von Festen/Öffentlichkeitsarbeit
    • Teamberatung
    • Fallbesprechung
    Zu jeder Teambesprechung wird zwingend ein SNACK gereicht … 😉
    „Wir müssen draußen bleiben!“ Tiere dürfen grundsätzlich nicht mit in die Kindertagesstätte geführt werden.
    Die Tür ist für Eltern und Gäste durch den Türöffner montags bis freitags in folgenden Zeiten zu öffnen:
    07:15 - 09:00 Uhr
    12:00 – 12:15 Uhr
    14:00 – 14:15 Uhr
    15:00 – 15:15 Uhr
    16:00 – 16:30 Uhr, freitags 15:00 – 15:15 Uhr

    Der innenliegende Türöffner darf nur von Erwachsenen bedient werden.
    Bitte heben Sie die Kinder nicht hoch!
    Regelkinder und Inklusionskinder gehen einmal in der Woche in der Turnhalle Turnen. Jede Gruppe hat feste Turntage. Die Kinder einer Gruppe werden in zwei bis maximal drei Kleingruppen aufgeteilt. Hierbei wird auf den Entwicklungsstand der Kinder geachtet. Im Morgenkreis bekommen die Kinder mitgeteilt, welche Kindergruppe turnen geht. Die Kinder ziehen sich mit Unterstützung der pädagogischen Mitarbeiter in der Gruppe oder Turnhalle selbstständig um. In der Turnhalle findet die in drei Teile gegliederte Turnstunde statt.

    1.Teil
    Begrüßungsrunde mit erneuter Anwesenheitskontrolle und einem bewegungsreichen Begrüßungsspruch. Besprechen der Inhalte der Turnstunde.
    2.Teil
    Bewegungs- und wahrnehmungsintensiver Hauptteil mit wechselndem Hauptziel und Förderschwerpunkt. Einbezogen werden die Grob- und Feinmotorik wie auch alle Wahrnehmungsbereiche.
    3.Teil
    Schlussrunde mit Abschlusslied/-spruch. Teilweise mit einer vorhergehenden Entspannungseinheit, einem Fingerspiel, Bewegungslied oder einer besonderen Reflektionsrunde.

    • Die Kinder ziehen sich entweder in der Turnhalle oder in ihrer Gruppe um.
    • Kleidung im Turnbeutel regelmäßig waschen
    • Kleidung sollte der Jahreszeit entsprechen
    • Alle Kinder turnen barfuß (besserer Halt, taktile Wahrnehmung)
    • Siehe Bildungsbereich Bewegung und Wahrnehmung

    U

    Die Aufsichtspflicht wird in der Kindertagesstätte erst übernommen, wenn die Kinder den MitarbeiterInnen persönlich übergeben wurden. Bitte richten Sie dies auch Personen aus, die das Kind nicht regelmäßig bringen (z. B. Großeltern, Verwandte, Freunde, Nachbarn). Oft ist es wichtig, eine kurze Übergabe mit einer Erzieherin zu besprechen (z. B. wie war die Nacht, wie sind gesundheitliche Befindlichkeiten, gibt es besondere Stimmungslagen oder Geschehnisse, Abweichungen von der Abholzeit etc.).
    Die Kinder sollten zudem die Möglichkeit haben, sich in Ruhe selbstständig umzuziehen und sich von den Eltern zu verabschieden.
    Bei einem Unfall werden die Eltern umgehend telefonisch benachrichtigt. Wir weisen darauf hin, dass wir Kinder bei einem Unfall nicht zu einem Arzt fahren dürfen, sondern je nach Situation Sie als Eltern und ggf. einen Rettungswagen rufen werden.

    V

    Empfehlung laut KiBiz Anhang §9 = Personalstunden abzüglich wöchentlicher Betreuungszeit = 10%. Davon abweichend gelten in der Kita Sterntaler folgende Verfügungszeiten:
    Gruppenleiter:
    25% = 10,0 Std. VZ bei 39 Std. WAZ
    25% = 7,5 Std. VZ bei 30 Std. WAZ
    Zweite pädagogische Fachkräfte/ BP:
    12,5% = 5,0 Std. VZ bei 39 Std. WAZ
    12,5% = 2,5 Std. VZ bei 19,5 Std. WAZ
    Verfügungszeit muss für folgende Tätigkeiten genutzt werden:
    • Planung und Vorbereitung der pädagogischen Arbeit
    • Räumlichkeiten vorbereiten
    • Schreiben von Aushängen
    • Gestaltung der Fotobilderrahmen
    • Materialeinkauf
    • Anfertigen schriftlicher Dokumentation von Beobachtungen
    • Schreiben von Berichten
    • Erstellen von Förder-und Entwicklungsplänen
    • Teamgespräche auf Gruppenebene
    • Teamgespräche auf Einrichtungsebene
    • Vorbereitung und Durchführen von Elterngesprächen
    • Vorbereitung und Durchführen von Elternabenden
    • Elternberatung
    • Hausbesuche
    • Zusammenarbeit mit Institutionen wie anderen Kindertagesstätten, Schulen, Frühförderstellen ...
    • Planung und Durchführung von gemeinsamen Festen und Feiern
    • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
    • Einarbeiten in Fachliteratur
    • Teilnahme an Arbeitskreisen
    • Fort- und Weiterbildung (zzgl. 5 Tage je Kindergartenjahr)
    Wir möchten unseren Kindern die Möglichkeit geben, die Natur zu erleben und zu verstehen. Durch Entdeckungsreisen in und außerhalb unserer Kindertagesstätte sollen die Kinder die Natur in ihrem Jahresrhythmus kennenlernen und ihrem Alter und Entwicklungsstand gemäß auf verantwortungsvolle Weise mit ihr umgehen.

    Den Kreislauf „Keimung - Anbau - Pflege - Ernte - Kompostierung“ können die Kinder in unserem Garten erleben und gestalten.
    Jüngste Kinder werden z. B. auf den jahreszeitlichen Kreislauf und besonders auf die Wetterveränderungen aufmerksam. Sie erleben oft erstmals bewusst Schnee oder bemerken den Laubwechsel an den Bäumen.

    Gleichzeitig wünschen wir uns, dass unsere Kinder die Menschen, die unsere gesellschaftliche Umwelt formen, in ihrem Alltag kennenlernen.

    Siehe Bildungsbereiche Naturwissenschaftlich-technische Bildung sowie Ökologische Bildung
    Wir sind darum bemüht, den Kindern in Allem ein gutes Beispiel zu geben. Dies erwarten wir in der Kindertagesstätte im Rahmen der Erziehungspartnerschaft auch von den Eltern. Bitte beachten Sie dies besonders bei der Anwendung Ihres Wortschatzes. Ein Gruß am Morgen sowie die persönliche Verabschiedung betrachten wir als Selbstverständnis. Behandeln Sie ihr Kind respektvoll und wertschätzend. Schenken Sie Ihrem Kind Aufmerksamkeit und nutzen Sie Ihr Mobiltelefon (Ablenkung) im Kindergarten möglichst nicht. Verhalten Sie sich vorbildlich. Dazu gehört auch, z. B. keinen Müll im Eingangsbereich und auf dem Parkplatz zu hinterlassen. Kinder eignen sich viele unangenehme Verhaltensweisen durch Abschauen an. Gerne beraten wir Sie ausführlich im persönlichen Gespräch.
    Die gesamte Kindergartenzeit ist als Vorbereitungszeit auf die Schule zu betrachten. Die Kinder erwerben Basiskompetenzen in den 10 Bildungsbereichen Bewegung; Körper, Gesundheit und Ernährung; Sprache und Kommunikation; soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung; musisch-ästhetische Bildung; Religion und Ethik; mathematische Bildung, naturwissenschaftlich-technische Bildung; ökologische Bildung und Medien.
    Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung geht es darum, diese Fähigkeiten zu verdichten und zu ergänzen. Die Kinder genießen Handlungsräume um Persönlichkeitskompetenz, Sozialkompetenz, Sachkompetenz (Basiswissen) und lernmethodische Kompetenz zu entwickeln. Vorschulkinder (auch „Wackelzähne“ genannt) werden sich ihres Selbst bewusst und erlangen Erfahrungswerte die sie für den Schulalltag stärken und sichern. Dies Alles geschieht alltäglich am Kindergartentag.

    Zu Beginn des letzten Kindergartenjahres vor der Einschulung erhalten Eltern im Rahmen einer Infoveranstaltung gezielte Informationen zur Vorschularbeit sowie zu den gestellten Anforderungen und Zielen. Besonders das Angleichen des Biorhythmus benötigt lange Zeit. Eltern und Kinder üben das regelmäßige frühe Aufstehen und die strukturierte Organisation am Morgen.

    Ab September des letzten Kindergartenjahres werden die Vorschulkinder einmal wöchentlich ab 08:15 Uhr in eine Kleingruppe von bis zu 6 Kindern eingebunden. Hier werden die Kinder gezielt im Sinne der Vorbereitung auf die Regelschule gefördert. Wir falten “das kleine Quadrat“. Es handelt sich um eine Geschichte zum Falten und Fabulieren frei nach Ingrid Przybylla, zur Vermittlung mathematischer Basiskompetenzen, literarischen Spracherwerbs sowie zur Förderung der Feinmotorik, Konzentration, Ausdauer und des sozialen Verständnisses bei Kindern im Elementarbereich. Zusatzaufgaben können sein:
    Formen, Spuren, Labyrinthe – Übungen zur visuellen Wahrnehmung und Visumotorik Wunderfitz – Das Vorschulheft für selbstständige Kinder Finki – Ich komme in die Schule

    Ab Februar des letzten Kindergartenjahres nehmen die Kinder für die Dauer von 20 Wochen täglich ab 08:15 Uhr am Würzburger Programm “Hören, lauschen, lernen“ teil.
    Das Trainingsprogramm bietet vielfältige Übungen, durch die Vorschulkinder in spielerischer Weise lernen, die lautliche Struktur der gesprochenen Sprache zu erkennen (= phonologische Bewusstheit). Dadurch wird den Kindern der nachfolgende Schriftspracherwerb in der Schule wesentlich erleichtert. Das Programm beginnt mit Lauschspielen zum Üben des genauen Hin-Hörens, fährt fort mit Reimübungen und führt dann die Einheiten Satz, Wort und Silbe ein. Schließlich werden den Kindern der Anlaut und einzelne Laute im Wort bewusst.

    In der Zeit der Schulferien finden keine Vorschulgruppen statt. Unsere Einrichtung bietet weiterhin vielseitige Möglichkeiten für Exkursionen und Erlebnisse für die Vorschulkinder an (z.B. Feuerwehrbesuch, Fußgängerpass, Umweltmarkt usw.).

    W

    Gestalten sich im Rahmen des situationsorientierten Ansatzes. So z.B. durch Themen wie:
    • Waldprojekt
    • Umweltwoche (Bachbegehung/Waldführung mit Förster)
    • Tagesausflüge in den Wald
    • Wald in der Nähe der Kita kennen lernen
    • Picknick im Wald
    • Spiele am Bach
    • Tierbeobachtungen
    • Bäume und Pflanzen kennen lernen
    • Welche Früchte sind essbar/welche nicht
    • Gehört Müll in den Wald?
    Siehe Verständnis für Natur und Umwelt sowie Ökologische Bildung
    Jedes Kind besitzt in der Gruppe eine feste Wechselkiste die mit Zeichen oder Name des Kindes versehen ist. Diese Kisten werden von den Eltern mit jahreszeitenentsprechender Wechselwäsche befüllt. Eine Regelmäßige Kontrolle der Eltern, ob Kleidungsstücke fehlen oder ausgetauscht werden müssen ( z. B. Größe), sollte stattfinden und die Wäsche sollte alle 3 Monate gewaschen werden.
    Zusätzlich hat der Kindergarten einen kleinen Vorrat an Wechselwäsche welcher zur Not dem Kind zu Verfügung steht.
    Dankbar sind wir immer, wenn die Wechselwäsche schnellst möglichst gewaschen zurück kommt.
    Wir arbeiten mit folgenden Grundwerten:
    • Akzeptanz
    • Wertschätzung
    • Gleichberechtigung
    • Toleranz
    • Fairness
    • Vertrauen
    • Gewissenhaftigkeit
    • Zuverlässigkeit
    • Selbstständigkeit
    • Verantwortung
    • Solidarität
    • Dankbarkeit
    • Kritikfähigkeit
    • Selbstreflektion
    Innerhalb der Kindertagesstätte arbeiten alle pädagogischen Mitarbeiter nach dieser Wertvorstellung. Diese vermitteln wir im Alltag auch den Kindern.
    Es ist von großer Bedeutung für die Kinder, dass sie sich als Individuum und besonders in ihrer Kreativität wertgeschätzt fühlen.
    Darum werden Bilder, Skulpturen oder gebastelte Werke der Kinder teilweise ausgehangen oder aufgestellt (im Gruppenraum oder Flur) Einige Bilder/gebastelte Werke werden in die Portfolios einsortiert.
    Kinder dürfen selbst entscheiden, wie sie mit ihren Werken umgehen möchten (Portfolio/aufhängen/mit nach Hause nehmen). Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, erstellte Dinge im Morgen- oder Abschlusskreis zu zeigen.
    Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, ihren Eltern die erstellten Dinge zu zeigen. Wenn der Wunsch besteht, gebastelte Werke fotografisch festzuhalten und als Foto in die Portfolios abzuheften, wird dies gestattet.
    Die Windeln und Feuchttücher werden von den Eltern mitgebracht. So wird sichergestellt, dass die Kinder keine Allergien gegen bestimmte Produkte haben. Die Wickelzeiten orientieren sich individuell am Rhythmus des Kindes. Beim Wickeln wird ein Handtuch zwischen das Kind und die Wickelunterlage gelegt, um ein angenehmes Gefühl zu vermitteln (Wärme/weich). Unsere Mitarbeiter nehmen sich viel Zeit zum Wickeln zudem ist für uns ein/e liebevoller Umgang- Pflege wichtig um den Kindern zu vermitteln, dass das Wickeln etwas angenehmes, was Normales ist.
    Am Wundertag werden alle Kinder altershomogenen oder ihrem Entwicklungsstandes angepasst, in 3 Gruppen zusammengelegt. Der Wundertag beginnt im Januar und endet im Juli. In dieser Zeit findet er einmal wöchentlich (immer Freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr) statt. Das pädagogische Personal teilt sich so auf, dass in jeder Wundertagsgruppe eine Bezugsperson aus der jeweiligen Stammgruppe ist. Im Rahmen der Umweltwoche, findet eine Wunderwoche statt. Diese Tage dienen zu altersorientierten Angeboten und die Kinder können individueller gefördert werden.

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    … hier gibt es keine Inhalte

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    … hier gibt es keine Inhalte

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    Das Gesundheitsamt des Rheinisch Bergischen Kreises bietet jährlich eine Beratung zur Zahnprophylaxe in unserer Kindertagesstätte an. Kinder, die das vierte Lebensjahr vollendet haben, dürfen im Kindergarten nach dem Mittagessen selbstständig ihre Zähne putzen. Vorausgesetzt, sie beherrschen bereits den richtigen Umgang mit der Zahnbürste, Zahncreme sowie das Mundspülen. Eine Kontrolle der korrekten Zahnpflege kann im Kindergarten nicht erfolgen.

    Für die Zahnhygiene (Nachputzen usw.) sind die Eltern beim Zähne putzen zu Hause verantwortlich. Jeden Monat sollte eine neue Zahnbürste und eine neue Zahnpastatube mitgebracht werden.
    Grundsätzlich werden alle Beträge durch Lastschriftverfahren eingezogen. Die durch Rückläufe entstehenden Gebühren werden Ihnen folgend in Rechnung gestellt. Wiederholte Zahlungsversäumnisse führen zur Kündigung des Betreuungsvertrages.
    Eine gut funktionierende Erziehungspartnerschaft ist für die positive Entwicklung des Kindes unerlässlich. Ein eng verknüpftes Miteinander bildet die Basis für ein gesundes Vertrauensverhältnis zwischen allen Bezugspersonen des Kindes. Die Kindertagesstätte verfolgt einen familienergänzenden Auftrag. Beratung und Information sind uns ein besonderes Anliegen. Hier sind wir auf die Rückmeldung aus dem Elternhaus angewiesen.

    In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen findet ein ausführlicher Austausch über die Entwicklung des Kindes statt. Tür- und Angelgespräche ermöglichen einen kurzen Informationsaustausch.

    Bildungsprozesse werden in Wort, Schrift und Bild festgehalten. Diese Bildungs-dokumentation wird den Familien am Ende der Kindergartenzeit zur Weitergabe an die Schule ausgehändigt.

    Die Erziehungspartnerschaft mit Eltern unter dreijähriger Kinder gestaltet sich gerade in der Eingewöhnungsphase intensiv. Hier nehmen Eltern in besonderer Weise am Gruppenprozess teil. Intensive, persönliche und sensible Begleitung der Ablösungsprozesse zwischen Eltern und vor Allem den jüngsten Kindern sind uns wichtig.

    Die langjährige Erfahrung der pädagogischen und therapeutischen Fachkräfte unseres Hauses ermöglicht eine kompetente Vernetzung mit anderen Institutionen.

    Unsere Elterninitiative kann nur weiter existieren, wenn die Eltern das Fundament für die pädagogische Arbeit schaffen. Sie können ihre persönlichen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen mit einfließen lassen und Einfluß auf die Inhalte unserer pädagogischen Arbeit durch die Mitwirkung in verschiedenen Gremien sowie der Teilnahme an Elternabenden oder -nachmittagen nehmen.